VECHTA - Den Sprengplatz auf einer feuchten Fläche im Bereich „Immentun“ hatte das Technische Hilfswerkes (THW) bereits eine Woche vor dem Räumungaustag präpariert. Zur Sicherung und Dämmung der Detonation standen 140 mit Sand gefüllte „Big-Packs“ sowie 50 quaderförmige Strohballen bereit. Das Material wurde zu einer Pyramide aufgeschichtet, in deren unterer Ebene ein vier Quadratmeter großer Arbeitsraum für den Kampfmittelbeseitigungungsdienst frei blieb. Dort setzte ein Bagger die Bombe in einem eigens für diesen Zweck ausgehobenen, 2,50 Meter tiefen Loch ab, das anschließend umgehend verdämmt wurde. Dann wurde die Pyramide verschlossen. Über durch ein Rohr führende Zündleitungen brachte Sprengmeister Thomas Gesk den Blindgänger, auf dem noch sämtlich Markierungen lesbar waren, mit Plastiksprengstoff zur Detonation. Eine dunkle Rauch- und Staubwolke war in Vechta weithin sichtbar.
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