Essen - Offiziell soll die östliche Essener Ortsumgehung im Zuge der Bundesstraße 68 am Montag, 12. Oktober, in Betrieb genommen werden. Derzeit laufen an einigen Stellen noch intensive Arbeiten. Das gilt besonders für den Ortsteil Felde, wo die Trasse für die Nordwest-Tangente auf die Ortsumgehung trifft.
Nordteil bereits frei
Bereits am Freitag, 11. September, wurde der in Felde nördlich der Barlager Straße gelegene Teil der neuen Umgehungsstraße freigegeben. Dort rollt der Verkehr auf der neuen Fahrbahn.
Aktuell werden beispielsweise die beim Anlegen der Trasse geschaffenen Wälle zu beiden Seiten der Straße begrünt. Hinzu kommen, ebenfalls beidseitig, Wildschutzzäune. Letzte Hand legen Techniker an den drei installierten Ampelanlagen in Ostendorfe, nördlich der Brücke über den Essener Kanal sowie in Felde.
An der Ostseite der Straße in Ostendorf wird ein etwa 150 Meter langer und vier Meter hoher Lärmschutzwall angelegt. Die Ausführung erfolgt als „Gabionenwall“.
Spezialisten am Werk
Dafür fügen Mitarbeiter einer Spezialfirma aus dem Raum Hildesheim Käfige aus verzinkten Stahlgittern zusammen. Die „Gabionen“ werden mit kleinen Natursteinen befüllt. Dadurch kann der Lärmschutzwall später auch als Lebensraum für verschiedene Kleintiere dienen. Konstruktionen dieser Art werden im heimischen Raum bislang vorrangig zur Einfriedung größerer Gärten genutzt, hieß es.
