Hannover - Der digitale Wandel bleibt für die Zeitungen in Niedersachsen größte Herausforderung. „Die Geschäftsmodelle für die digitale Welt gedeihen nur sehr langsam“, sagte der Vorsitzende des Verbandes Nordwestdeutscher Zeitungsverlage (VNZV), Ewald Dobler, bei der Jahreshauptversammlung am Donnerstag in Hannover.
Dobler stellte heraus, dass bei den Verlagen eine Aufbruchstimmung erkennbar sei. „Es wird erprobt, es wird versucht. Die Verlage probieren sich publizistisch neu aus“, sagte er mit Blick auf neue digitale Produkte.
Viele Verlage setzen inzwischen auf bezahlpflichtige Angebote im Internet. Das häufigste Modell: Ein Teil der Inhalte ist weiter kostenlos, für exklusive Inhalte wird dagegen Geld verlangt. Mit einer „harten“ Bezahlschranke arbeiten mittlerweile 7 der 45 VNZV-Zeitungen, sagte Marc Del Din, Geschäftsführer von NWZ Digital. In diesen Fällen verlangen die Blätter für sämtliche Online-Angebote Geld.
