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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Kartellamt: Verschleierter Wettbewerb bei Brillengläsern

11.06.2010

BONN Das Bundeskartellamt hat gegen die fünf führenden Hersteller von Brillengläsern wegen langjähriger verbotener Preis-Absprachen hohe Geldbußen verhängt: Rodenstock, Carl Zeiss Vision, Essilor, Rupp+Hubrach Optik, Hoya Lens Deutschland sowie der Zentralverband der Augenoptiker (ZVA) und sieben Einzelpersonen müssen insgesamt 115 Millionen Euro Bußgeld zahlen.

„Die Absprachen der Brillenglashersteller haben den Wettbewerb in diesem Markt über Jahre fast vollständig zum Erliegen gebracht“, sagte der Präsident des Bundeskartellamts, Andreas Mundt, am Donnerstag in Bonn. Die Leidtragenden waren die Verbraucher, die überhöhte Preise zahlten.

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Das Kartellamt hatte bei den fünf Marktführern in Deutschland und beim ZVA-Verband Mitte 2008 Durchsuchungen gestartet und umfangreiches Beweismaterial sichergestellt. Daraus geht hervor, dass die rechtswidrigen Absprachen teilweise schon seit 2000 in zwei Zirkeln „gut organisiert“ getroffen wurden: In einem seit Mitte 2000 laufenden „Gesprächskreis“ stimmten die fünf Unternehmen ihre Preiszuschläge ab sowie ihre geplanten Boni oder Rabatte gegenüber den Augenoptikern.

In einem „Arbeitskreis Preisstrukturen“ legten die Brillenglas-Produzenten und der ZVA ihre wichtigen „unverbindlichen Preisempfehlungen“ gegenüber den Optikern fest. Bei den Verkaufspreisen für die Kunden richten sich die Augenoptiker in der Regel nach diesen Preisempfehlungen. Diese kartellrechtswidrig festgelegten Preissteigerungen gegenüber den Optikern wurden an die Kunden weitergereicht, die laut Bonner Wettbewerbshüter die Zeche zahlten.

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