Lemwerder/Bardewisch - Im April war die Stimmung bei Vorstand und Mitgliedern des VSK Bardewisch auf dem Tiefpunkt. Einige Vorstandsmitgliedern wollten sich von ihren Ämtern zurückziehen. Da sich niemand zur Verfügung stellte, um diese Lücken zu füllen, schien des Ende des knapp 200 Mitglieder zählenden Vereins besiegelt zu sein. Denn ohne einen handlungsfähigen Vorstand kann kein Verein bestehen. Jetzt, ein halbes Jahr später, deutet alles darauf hin, als könnten die Mitglieder des VSK, bei dem der alte Vorstand bis zum Abschluss einer Fusion im Amt bleibt, auch weiter wie gewohnt Sport treiben. Denn die Fusion mit dem Lemwerder TV schreitet voran.
Am Donnerstag, 28. November, sind die Mitglieder des Lemwerder TV (LTV) zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung geladen. Einziges Thema: der Zusammenschluss von LTV und VSK. Dabei werden Verschmelzungsbericht und -vertrag vorgestellt und diskutiert. Eine Woche zuvor, am 22. November, tagen bereits die Mitglieder des VSK Bardewisch zu dem gleichen Thema. In den Vereinen muss entschieden werden, ob der Zusammenschluss gewollt wird.
Wer sich im Vorfeld die Jahresabschlussberichte der Jahre 2010, 2011 und 2012 des VSK Bardewisch und des LTV sowie die Verschmelzungsberichte und den Entwurf des Verschmelzungsvertrages anschauen möchte, kann dies in der Geschäftsstelle des Lemwerder Turnverein und beim Vorsitzenden des VSK, Werner Ohlenbusch (
Beide Vorsitzende sind zuversichtlich, dass die Mitglieder der Vereine zustimmen werden. Bereits im Vorfeld wurden die Rahmendaten abgesprochen. So ist unter anderem festgelegt, dass die Bardewischer auch als Mitglieder des LTV so Sport treiben können, wie sie es bislang gewohnt waren. Und teurer wird die Mitgliedschaft auch nicht, denn die Beiträge des LTV liegen unter denen des VSK.
Auch die Mitglieder des Vorstandes des VSK hoffen, dass dem Zusammenschluss zugestimmt wird. Dann könnten sie entspannt ihre Ämter niederlegen und sich daran erfreuen, dass ihre jahrelange Arbeit nicht umsonst war.
