Urneburg - „Vier Grundelemente“, sagt Wilhelm Schwanken, mehr sei nicht nötig, um Kinder stundenlang zu beschäftigen: Wasser, Sand, Bälle, Seifenblasen. Bis auf den Sand, für den zu wenig Platz war, hatte der Oldenburger am Montag alles dabei, als er mit seiner „Spielefeuerwehr“ beim Urneburger Schützenfest Station machte.

Was Schwanken aus seinem roten Feuerwehrauto hervorholte, begeisterte die 32 Mädchen und Jungen, die sich für diese Ferienpassaktion des Schützenvereins Urneburg angemeldet hatten. Besonders die „Kreativ-Baustelle“, eine abenteuerliche Konstruktion aus Brettern und Rohren, Drainageschläuchen und Wasserrutsche, war dicht umlagert: Immer wieder drückten die Kinder kleine Plastikbälle in die Einfüllstutzen, die mittels Luftdruck durch die Schläuche befördert wurden und dabei diverse Dinge in Bewegung setzten – etwa radelnde oder Seifenblasen produzierende Teddybären.

Drei Phasen, sagt Schwanken, beobachte er stets beim Spielen auf der Kreativ-Baustelle: „Zuerst werfen die Kinder nur die Bälle rein, irgendwann merken sie, was damit passiert – und dann überlegen sie, was man noch alles anbauen könnte“. So entwickele sich seine Konstruktion auch dank der Ideen der jungen Nutzer permanent weiter, freut sich der Kinderfreund, der unter anderem jahrelang das Oldenburger Familienfest und das Drachenfest in Lemwerder organisiert hat.

Die Premiere mit der „Spielefeuerwehr“, die den Kindern auch Airbrush-Tattoos auf die Haut zauberte, gefiel neben den kleinen Gästen auch den Verantwortlichen des Schützenvereins. „Das kommt gut an“, meinte Schriftführer Udo Lübsen. Er hofft nun auch auf gute Beteiligung bei der zweiten Ferienpassaktion des Vereins am Freitag, 31. August: Dann können Acht- bis 15-Jährige die Rika-Anlage und den Luftgewehr-Stand ausprobieren. Und beim Sommerbiathlon kommen sie auch in Bewegung.