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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Olec-Jahrestagung: Viel Ökostrom als Chance für Region

17.10.2014

Oldenburg In der regionalen Vermarktung von einheimisch erzeugtem Ökostrom liegt erhebliches Potenzial für den Nordwesten. Das wurde am Donnerstag bei der Jahrestagung des regionalen Energie-Netzwerkes Olec deutlich. Timo Poppe, Generalbevollmächtigter für Infrastruktur beim Oldenburger Versorger EWE, sieht erhebliche Standortvorteile für die Ansiedlung neuer Firmen im Nordwesten heraufziehen. Grund sei absehbar günstiger Strom, im Gegensatz zum Süden, wo erhebliche Transportkosten für den im Norden erzeugten Strom anfallen könnten.

Poppe stellte bei der Veranstaltung im Oldenburger Technologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik (BFE) aber auch die Frage, wer angesichts von immer mehr Ökostromanschlüssen sowie Kostenproblemen mit Großkraftwerken die Verantwortung für das Gesamtsystem und die Versorgungssicherheit trage. Er plädierte für ein neues entsprechendes Vergütungssystem, berichteten Teilnehmer.

In einer Diskussion mit den Landtags-Energieexperten Volker Bajus (Grüne), Karsten Becker (SPD), Axel Miesner (CDU) sowie Marcel Keiffenheim von Greenpeace Energy und Dr. Ruth Brand-Schock von Enercon wurden die Geschäftsmodelle der großen Konzerne als überholt eingeschätzt. Es gehe um große Werte und viele Arbeitsplätze.

Mehrere der Experten plädierten dafür, regional produzierten Strom aus regenerativen Quellen zur Marke aufzubauen – vielen sei eben nicht egal, wie ihr Strom produziert werde. Es gebe eine „Sehnsucht nach Region“, meinte Volker Bajus. Damit könnte auch die Akzeptanz beim weiteren Ausbau von Energieanlagen in der Region zunehmen, meinte Brand-Schock.

Sie berichtete auch, dass die noch neue Vermarktung von Strom aus Windkraftanlagen von Kunden über eine neue Tochterfirma von Enercon gut angelaufen sei. Im Mittelpunkt zunächst: Mitarbeiter und Unternehmen.

Olec-Vorsitzender Roland Hentschel berichtete, in weiten Teilen des Netzwerkes, vor allem „Onshore“-Strom, sei die Stimmung recht gut. Der politische Rahmen stehe. Zudem lasse mit der Absenkung der Ökostrom-Umlage die Diskussion um Preistreiberei deutlich nach. Großes Projekt für Olec sei das „Schaufenster“. Hier beteiligen sich Teile des Nordwestens an einer Ausschreibung des Bundeswirtschaftsministeriums für eine 40-Millionen-Euro-Förderung für eine intelligent vernetzte Energieregion der Zukunft. Olec hat 58 Mitglieder. Aus der Vielfalt ergäben sich viele neue Impulse, sagte BFE-Direktor Thorsten Janßen als Gastgeber.


     www.energiecluster.de 
Rüdiger zu Klampen Redaktionsleitung / Wirtschaftsredaktion
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