Die Wikinger sind los: Im Freibad Tettens hat der Förderverein Freibad im Rahmen des Wangerländer Ferienpasses zum Wikingerfest eingeladen. Das Freibad platzte beinahe aus allen Nähten, so voll war es. Die Vereinsmitglieder um Jürgen Schmidt hatten sich viele Spiele rund ums Wasser und natürlich mit Bezug zu Wikingern ausgedacht: Silbermünzen tauchen und Drachenbootrennen, das Wasserspiel von Haithabu, eine lustige Schwammschlacht, außerdem Zielschießen und Flaschen entkorken mit der Spritzpistole, Armbrust schießen, Tauziehen und natürlich Wikingerschach. Auf der Wiese hinterm Freibad hatten zwei echte Wikinger ihr Lager aufgebaut: Jörn Schmidt und Frank Schuirmann ließen die Kinder Armbrust schießen und hatten Streitaxt, Schwerter und Messer zum Ausprobieren dabei. Alle Kinder hatten am Anfang eine Laufkarten erhalten, so dass jeder jedes Spiel absolvieren konnte.
Parallel zum Wikingerfest in Tettens fand auch in Förrien auf dem Hof Onnen–Lübben das traditionelle Kinderfest der Vereine in Minsen-Förrien im Rahmen des Ferienpasses statt. Auch dort konnten die Kinder anhand eines Laufzettels mehrere Spielstationen absolvieren – und erhielten am Ende alle einen Preis. Nagelbalken, Schminkstand, Zielboßeln, Ballschleuder-Maschine, Bastelaktionen und Hindernis-Wettlauf waren einige der Angebote. Eine besondere Attraktion war wieder die Mini-Reeperbahn. Hinzu kamen Flohmarktstände und der Shantychor Carolinensiel sang den Kindern und den Erwachsenen ein Ständchen.
Im Rahmen der Hooksieler Krabbentage bot die Jugendpflege Wangerland ebenfalls eine besondere Aktion: Jugendpflegerin Kornelia König hatte das BVB-Mobil eingeladen, dass am Busbahnhof eine Streetsocker-Anlage aufgebaut hatte. Dort wurde zwei Tage lang eifrig gekickt. Kornelia König freute sich besonders, dass so viele Hooksieler Jungs die Gelegenheit nutzten, um ausgiebig zu kicken. Beim Streetkick gibt es weder Torwart noch Schiedsrichter. Unterwegs ist das BVB-Mobil unter dem Motto Kicken gegen Rassismus.
