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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Viel Spaß in Schule und Betrieben

26.09.2015

Varel Auch die Berufsbildende Schule (BBS) Varel, konkret die Klasse IK1, ist im Rennen um den Preis für Innovative Ausbildung (PIA) der NWZ  dabei. Mit PIA werden Betriebe und Kooperationen (auch mit Schulen) gewürdigt, die in der Ausbildung mehr tun als üblich.

Die Bewerbung schickte Uwe Brennecke (Arbeitskreis Arbeit und Wirtschaft in Varel), der mit Sascha Biebricher als Initiator für das Projekt „Papier- und Kartonboot-Regatta“ im Vareler Hafen verantwortlich ist. Es geht dabei auch um Orientierung der Jugendlichen zu Ausbildungsmöglichkeiten in örtlichen Unternehmen. Für die erste Regatta (5. Juni 2015), der weitere folgen sollen, bauten zehn Ausbildungsbetriebe, sieben Schulen und drei gemeinnützige Organisationen insgesamt 32 Kartonboote.

Es sei die BBS-Klasse IK1 (angehende Industriekaufleute/1. Jahr) gewesen, die den Regatta-Tag als Schulprojekt maßgeblich mitorganisiert habe, lobte Brennecke. Biebricher und er selbst hätten einen Rahmen vorgegeben. Dieser sei dann mit vielen Projekten gefüllt worden.

Die als Schul- und Ausbildungsprojekt initiierte Regatta habe das Ziel, mit „Spaß und Spannung“ den Fokus der potenziellen Ausbildungsplatzbewerber/innen auf die Ausbildungsmöglichkeiten in Varel und umzu zu lenken, erläuterte Brennecke. Mehrere Azubiteams präsentierten denn auch ihren Ausbildungsbetrieb mit einem selbstkreierten Info-Stand.

„Schüler/innen und Auszubildende können sich in verschiedenster Art und Weise beteiligen. Sie können zum Beispiel im Team ein Kartonboot selbst konstruieren, bauen und bei der Regatta ins Rennen schicken, oder die Veranstaltung mit eigenen Projektideen oder Beiträgen bereichern. Im Vordergrund stehe immer das Lernen und das Ziel, den Einstig ins Berufsleben mit Spaß und Spannung zielgruppengerecht zu gestalten, so Brennecke.

Die Papier- und Kartonboot-Regatta ermögliche viele interessante Lernszenarien. Vom „Arbeiten im Team“ über „Konstruktion“, „Marketing“, „Materialverarbeitung“, „Projektmanagement“, „Strukturiertes Handeln“ bis hin zum „Veranstaltungs- und Zeitmanagement“, seien viele lernhaltige Bausteine realisierbar. Auch handwerkliche und physikalische Grundlagen würden erlebbar. Die Szenarien könnten selbst oder mit Hilfe der beteiliger Ausbildungsbetriebe organisiert werden.

Wichtig: Die Wissensweitergabe an Azubis für die folgenden Regatten der nächsten Jahre wird organisiert – wie auch Verbesserungsideen nach einer Feedback-Runde beim Organisationsteam IK1.

Während für die Schulen die Teilnahme kostenfrei ist, sponsern die Ausbildungsbetriebe mit einer Startgebühr das Baumaterial und die notwendige Regattaausstattung der Schulteams. Als Hauptsponsor tritt die Papier- und Kartonfabrik Varel (Geschäftsführer: Kristian Evers) auf. Die gesponserten Schulteams treten auch im Namen des sponsernden Betriebes an, so dass sich die Schüler/innen-Teams mit dem sponsernden Betrieb verbunden fühlen.

„Das Regattaprojekt war 2015 ein großer Erfolg“, zieht Uwe Brennecke die Bilanz. Mit viel „Spaß und Spannung“ wurde auf 32 Booten um den Sieg gepaddelt.

Auch der Rahmen stimmte. Schülergenossenschaften und Azubis versorgten die Besucher und Regattateams mit Kuchen, Hotdogs und Getränken. Hinzu kam ein Gesangs- und Instrumentalprogramm.

Zum Projektteam BBS IK1 gehören: Lehrer Jens Hinrichs und die Schüler Aylina Hasler, Marcelle Latoya Tilbayne, Jana Nercher, Lina Agena, Claudia Thomsen, Sina Hoinke, Bosiljka Lauts, Anton Heidt.

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