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Agrarkultur Viel Trubel auf dem Herbstmarkt

Claus Hock

Brake - Frisches Obst und Gemüse, Eingemachtes, Handwerkliches und sogar Likör und Schnaps aus eigener Produktion präsentierten die Landfrauen aus der Wesermarsch am Sonnabend den Gästen. Gleichzeitig zum Herbstmarkt fand der neue Kajenflohmarkt statt, der am Sonntag seine Fortsetzung fand.

Eröffnet wurde der Herbstmarkt von Annegret Schildt in der Fußgängerzone. Die Vorsitzende der Kreisarbeitsgemeinschaft der Landfrauen in der Wesermarsch freute sich über das breite Angebot. „Eine Vielfalt ist hier angeboten, die schöner nicht sein kann“, sagte sie. Vor allem dies breite Angebot wüssten die Braker zu schätzen. Der Herbstmarkt stand unter dem Motto „Kulinarische Spezialitäten zwischen den Deichen“, welches auch der Titel des neu herausgegebenen „Weserkochbuches“ der Landfrauen ist.

Laufzettel für Kinder

Auch Ingo Bischoff vom Landvolk Wesermarsch freute sich über die erneute Gelegenheit, am Herbstmarkt mitzuwirken, und stellte den Laufzettel für Kinder vor, der dafür sorgen sollte, dass sich gerade Kinder intensiver mit ihrer Heimat auseinandersetzen. Besonders stolz war Ingo Bischoff auf einen ausgestellten Schlepper, der den aktuellen Stand der Technik repräsentiert. „Die Maisernte hat wieder angefangen, die Straßen sind wieder verschmutzt“, sagte er und fügte hinzu, dass er sich Rücksichtnahme aller Beteiligten wünsche, damit die Erntezeit problemlos abliefe.

Marion Klein aus Rodenkirchen zeigte sich begeistert: „Es ist alles sehr nett hergerichtet und man sieht, wie viel Mühe in den Ständen steckt.“ Eben diese Mühe und das breite Angebot ist wohl der Grund, dass die Fußgängerzone so stark belebt war, wie selten in den vergangenen Wochen. Aber nicht nur die Landfrauen stellten aus, es gab auch Gäste, die ihren Teil zur Bereicherung des Angebotes beitrugen. So zum Beispiel die Jägerschaft Wesermarsch mit einem Informationswagen: „Wir wollen die Menschen über die reiche Tierwelt der Wesermarsch informieren“, sagte Jürgen Ahlers. Um dieses Ziel zu erreichen, hatte er einen Wagen voller Präparate mitgebracht.

Bei den Kindern waren die ausgestellten Trecker des Maschinenrings, die Kaninchen des Rassezuchtvereins sowie die Schafe und Ponys der Höhepunkt des Herbstmarktes. Meike Avramut-Lampe hatte vier ihrer Coburger Fuchsschafe mitgebracht. Die Rasse war vom Aussterben bedroht und steht immer noch auf der roten Liste, erfreut sich aber gerade in der Wesermarsch und im Gebiet Weser-Ems mittlerweile großer Beliebtheit. „Es sind relativ anspruchslose Schafe, sehr gut für Anfänger geeignet“, sagte Meike Avramut-Lampe. Für den Herbstmarkt habe sie sehr zahme Tiere mitgenommen, obwohl die Coburger Fuchsschafe allgemein sehr freundliche Tiere seien.


Freude am Kochen

Ganz am Anfang der Fußgängerzone ging es hingegen nicht um Schafe, sondern um Eingemachtes und Hochprozentiges. Der Landfrauenverein Großenmeer bot unter anderem Liköre und Schnäpse an, darunter so exotisch anmutende Geschmacksrichtungen wie Kaffee-Rotwein-Likör. „Wir probieren immer mal wieder neue Geschmacksrichtungen aus“, sagte Christiane Engelbart, die zusammen mit ihrer Mutter Marga Hellwig den Stand betreute. Es freue sie, wenn sie etwas von ihrer Freude am Ausprobieren und am Kochen in Form von fertigen Produkten an andere Menschen weitergeben könne.

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