Zetel - Anlässlich ihres 60-jährigen Bestehens hatte die Siedlergemeinschaft Zetel-Neuenburg im Verband Wohneigentum am Sonntag zu einer Jubiläumsveranstaltung mit Schnittchen, sowie Kaffee und Kuchen in die Alte Schule Marschstraße in Zetel eingeladen. Viele der 91 Mitglieder waren der Einladung gefolgt. Vertreter vom Landes- und Kreisverband, aus dem Rathaus und dem Bundestag überbrachten Grüße.
So erinnerte Zetels Bürgermeister Heiner Lauxtermann an die Anfänge der Gemeinschaft: „Damals hatten sich Menschen in Not zusammengefunden.“ Zudem würdigte er die Leistungen der Mitglieder: „Davon zeugen auch viele Straßennamen in unserer Gemeinde.“ Und tatsächlich zeugen heute Straßennamen wie Danziger und Stettiner Straße oder auch Pommernweg vom gemeinsamen Anfang vieler Kriegsflüchtlinge in Zetel. Die Bundestagsabgeordnete Karin Evers-Meyer erörterte die heutigen Schwerpunkte der Gemeinschaft, wie familiengerechtes und barrierefreies Wohnen, energetische Sanierungen oder Wohneigentum als Altersvorsorge. Neben den Informations- und Beratungstätigkeiten sowie Service-Leistungen für die Mitglieder stehen bei der Siedlergemeinschaft Zetel-Neuenburg auch regelmäßig gesellige Zusammenkünfte auf dem Programm.
Anlässlich der Jubiläumsfeier der Siedlergemeinschaft wurden zahlreiche Personen für langjährige Mitgliedschaft geehrt. Seit 20 Jahren gehören Bodo Eiben, Uwe Koch, Doris Krause und Monika Plöger der Siedlergemeinschaft an, seit 25 Jahren Elke und Heinz-Theo Wirdemann. Bereits seit 30 Jahren sind Manfred Fröhlich, Günter Simanek, Gerda Sommer und Karl Heinz Sauer Mitglied, seit 40 Jahren Elfriede Carstens. Gerda Neumann und Ernst Hackbarth halten seit 50 Jahren die Treue zum Verein.
Ganz besonders ehrten Rainer Galli von der Kreisgemeinschaft und Joachim Voß vom Landesverband den 1. Vorsitzenden der Siedlergemeinschaft Zetel-Neuenburg, Gerd Coners, mit einer goldenen Ehrennadel für sein 25-jähriges Jubiläum in diesem Ehrenamt.
