Die bedürftigen Familien der Friesoyther Tafel „Carla“, die sich in Trägerschaft des Caritas-Sozialwerks befindet, konnten sich am Freitagvormittag freuen. Denn nach der Essensausgabe warteten Weihnachtsgeschenke auf sie. Insgesamt 219 Päckchen waren von Familien gepackt worden.

Dazu hatte die Tafel Aufkleber mit einer Nummer, der Anzahl der Personen der bedürftigen Familie sowie der Angabe von Alter und Geschlecht verteilt. Aufkleber hätten laut Vorsitzender Ludger Lammers die Kindergärten „Don Bosco“, „Grüner Hof“ und „Piccolino“ sowie ein Schuhhaus in Markhausen und die Kolpingfamilie Markhausen bekommen und verteilt. Auch die Friesoyther Wasseracht und die Berufsbildenden Schulen hätten viele Pakete gepackt, sagt Lammers.

Für fünf bis zehn Euro pro bedürftiger Person konnten Familien etwas Schönes kaufen und dies dann spenden. „Große Familien teilen wir in A und B auf, sonst wird das zu teuer“, sagt Lammers. Damit alles reibungslos klappte, hatten die bedürftigen Familien zuvor eine Nummer bekommen, mit der sie ihr Geschenk dann abholen konnten. Am Donnerstag hatten ehrenamtlich Helfer der „Carla“ sowie Regina Bunger von der Gemeindecaritas die schön verpackten Päckchen nach Nummern sortiert.

Auch in diesem Dezember wurde wieder ein Weihnachtswunschbaum im Friesoyther Rathaus aufgestellt. Die Aktion war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg, insgesamt 400 Geschenke waren von den zahlreichen Unterstützern abgegeben worden, teilte die Stadt am Freitag mit. „Alle gespendeten Geschenke wurden von den Eltern bereits abgeholt und werden bestimmt an den Weihnachtsfeiertagen für strahlende Kinderaugen sorgen“, sagte Bürgermeister Sven Stratmann, der sich auf diesem Wege herzlich bei allen Bürgerinnen und Bürgern sowie Firmen und Vereinen für die Unterstützung bedankte. Stratmann: „Ohne dieses gesellschaftliche Engagement wäre eine solche Aktion nicht möglich.“


  

Die stattliche Summe von 5000 Euro kam beim Adventsbasar der Friesoyther Missionsgruppe zusammen. Ein Teil der Summe geht an Schwestern in der Mission, ein Teil an das Projekt „Brücke der Hoffnung“, ein von Deutschland aus geleitetes Hilfswerk in der Ukraine. Die Missionsgruppe bedankte sich bei allen Besuchern des Basares, bei Spendern und bei allen Helfern, die die Missionsgruppe durch Sachspenden, Kuchen oder Tatkraft unterstützt haben. Dazu gehören auch die Messdiener und die „Sportsfreundinnen“.

Das nächste Treffen der Missionsgruppe findet am 9. Januar im Kaminzimmer des Franziskushauses statt. Interessierte sind willkommen.