Cloppenburg - „Das Reiseverhalten ist normal. Bislang haben wir bei unseren Kunden keine Verunsicherung feststellen können.“ So beschreibt Carsten von Hammel, Inhaber der Cloppenburger Agentur GEO-Reisen das Verhalten von USA-Reisenden angesichts der von Präsident Donald Trump verfügten Veränderungen bei den Einreisebestimmungen in die USA.

Von Hammel verweist darauf, dass eine Visumpflicht für USA seit Jahren besteht, und dass seine Kunden in diesem Bereich mit den Modalitäten vertraut sind. Allerdings seien weitere Veränderungen abzuwarten.

Keine Meldungen über Schwierigkeiten wie beispielsweise unübliche Wartezeiten bei der Einreise von Mitarbeitern in die USA liegen dem Calveslager Stalleinrichter Big Dutchman International vor.

Problemlos verlaufen ist kürzlich auch die USA-Reise einer Gruppe aus der Geschäftsleitung der Cloppenburger Firma Derby Cycle. Darauf hat Unternehmenssprecher Arne Sudhoff auf Nachfrage verwiesen. Die Firma verfüge zwar über eine internationale Belegschaft, jedoch hätten Nordamerikareisende in aller Regel westeuropäische Pässe. Diese Nationalitäten seien ja auch nicht von den neuen Visabestimmungen betroffen.

Ruhe auch in Löningen: Die dortige Firma Graepel unterhält ein kleines Werk in Omaha/Nebraska, von Beeinträchtigungen gebe es bislang aber keine Spur, wie Vorstand Klaus Mecking berichtet. Von den rund 30 Leuten, die dort für Graepel arbeiten, sind etwa 60 bis 70 Prozent Einheimische, die anderen deutscher Nationalität. Mecking befürchtet auch weiterhin keine Probleme, sieht die auf die USA orientierte Wirtschaftspolitik Trumps aber kritisch.