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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Autos: Volvo verzichtet auf Verbrennungsmotor

06.07.2017

Göteborg /Berlin Der schwedische Autobauer Volvo hat eine grundlegende Kehrtwende bei der Antriebstechnologie angekündigt. „Alle Autos, die nach 2019 auf den Markt kommen, werden einen Elektromotor haben“, sagte Volvo-Chef Håkan Samuelsson am Mittwoch. Damit wollen sich die Schweden Schritt für Schritt von Fahrzeugen mit reinen Verbrennungsmotoren verabschieden.

„Wir werden unsere Strategie für die Zukunft unserer Entwicklung ändern“, kündigte Samuelsson an. Damit reagiere der Hersteller auf die Bedürfnisse der Kunden, die immer häufiger nach Elektroautos fragten. „Außerdem ist das unser Weg, den Ausstoß an CO2 zu verringern.“

Zwischen 2019 und 2021 will Volvo fünf reine E-Autos auf den Markt bringen. Diese Fahrzeuge sollen durch Modelle mit zwei verschiedenen Hybrid-Varianten ergänzt werden. Bei der Mildhybrid-Version unterstützt ein Elektromotor den Verbrenner. Die andere Version, die Volvo „Twin Engine“ nennt, gibt es bereits: Beim Plug-in-Hybrid mit Elektro- und Verbrennungsmotor kann der Akku des Fahrzeugs per Stecker aufgeladen werden.

Bis 2025 will Volvo eine Million Elektrofahrzeuge verkaufen. Im vergangenen Jahr verkaufte Volvo weltweit über 534 000 Autos, der Diesel-Anteil ist bislang hoch.

Bereits im Mai hatte Samuelsson angekündigt, kein Geld mehr in die Entwicklung neuer Dieselmotoren zu stecken. „Aus heutiger Sicht werden wir keine neue Generation Dieselmotoren mehr entwickeln“, hatte Samuelsson der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ gesagt.

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Andere Autohersteller dagegen wollen bislang an Verbrennungsmotoren festhalten. Vor allem der Diesel ist aber derzeit in der Kritik. Immer neue Berichte über mögliche Abgas-Manipulationen, Differenzen zwischen Abgaswerten auf dem Prüfstand und im realen Verkehr sowie eine breite Debatte um Fahrverbote für ältere Diesel-Modelle haben offensichtlich für Verunsicherung gesorgt.

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) lobte die Volvo-Pläne. „Wenn Volvo das bis 2019 hinbekommt – à la bonne heure. Das wäre ein starkes Signal“, erklärte Zypries im Gespräch mit unserer Berliner Redaktion. „Wir brauchen den schrittweisen Umstieg auf schadstoffärmere oder emissionsfreie Fahrzeuge wie Elektrofahrzeuge. Das ist ein Prozess, den die Automobilindustrie gehen muss.“

Rasmus Buchsteiner Korrespondentenbüro Berlin
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