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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Vortragsreihe: Vom Arbeitgeber- zum Bewerbermarkt

11.11.2016

Oldenburg Junge Talente verstehen, finden und sie ans Unternehmen binden – das sind große Herausforderungen für Arbeitgeber, auch im Oldenburger Land. Wie sich das Potenzial der sogenannten Generation Y nutzen lässt und wie Unternehmer auf den gesellschaftlichen Wandel reagieren sollten, darüber wurde jetzt im Rahmen der Reihe „Unternehmenswert Mensch“ in der LzO-Zentrale vor mehr als 300 Gästen diskutiert.

Eingeladen hatten die Landessparkasse zu Oldenburg mit ihrem Vorstandsmitglied Olaf Hemker und die Wirtschaftsjunioren der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK). „Alte Denkmuster greifen nicht mehr, es werden andere Prioritäten gesetzt“, sagte Hemker. Etwa das Familienleben.

Es sei wichtig, schnell auf die Bedürfnisse der Jüngeren zu reagieren, denn „bis 2023 werden sehr viele der sogenannten Babyboomer in den Ruhestand gehen“, sagte Andrea Maria Waden von den Wirtschaftsjunioren. Dr. Steffi Burkhart, Buchautorin und Expertin beim Thema Generation Y, sprach von einem regelrechten „Kulturschock“, den jüngere Menschen teils in Unternehmen erlebten. „Da treffen unterschiedliche Werte aufeinander“, sagte sie.

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Etwa, wenn es strikte Regeln gebe. Das würde jüngeren Menschen vermitteln, dass Flexibilität und Spontaneität in diesem Unternehmen nicht viel zählten. Doch genau dahin gehe der Trend. „Unternehmer müssen sich darauf einstellen, dass Jüngere nicht mehr so lange in einem Unternehmen bleiben, vielleicht keine Festeinstellungen wollen – Stichwort Job-Hopping“, erklärte Burkhart. Der Arbeitgebermarkt entwickle sich immer mehr zu einem Bewerbermarkt. Daher müssten Unternehmen um Bewerber kämpfen. Um auch mit Kind erfolgreich zu sein, sei die Teilung einer Arbeitsstelle – das sogenannte Job-Sharing – ein interessantes Modell, erklärte Burkhart.

Unternehmen, die es schafften, sich nach außen hin als guter Arbeitgeber zu präsentieren – etwa durch speziell geschulte Agenten, die auf der Straße akquirieren, oder mithilfe einer ansprechenden Website und sozialer Medien, hätten die besten Chancen, erklärte sie. Ein Grundsatz sei: „Wenn nicht geführt wird, sondern nur gemanagt, dann gehen junge Leute“, sagte Burkhart. Hier müsse die Balance stimmen.

Sabrina Wendt Redakteurin / Gesamtleitung Ostfriesland
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