Wildeshausen - Die Resonanz war riesig auf die Postkartenserie, die die NWZ im Juli gestartet hat. Zahlreiche Wildeshauser wie Heinrich Dellwisch, Dr. Hans-Jürgen Schulte und Carla Möllmann haben in ihren Archiven und alten, teilweise geerbten Fotoalben geblättert. Doch auch Leser aus umliegenden Orten wie Klaus und Ingeborg Duesmann aus Sandhatten oder Werner Labohm aus Wardenburg steuerten ihre persönlichen Schätze, versehen mit individuellen Erinnerungen, bei.
Dabei eröffneten sich vielen Lesern völlig neue Perspektiven auf die Wittekindstadt. Ein Beispiel dafür ist die Postkarte, die den Marktplatz 1938 zeigt. Wenig später brannte die dort angesiedelte Baustoffhandlung „Kohlen Haase“ ab und machte Platz für die neue Bahnhofstraße.
Neu-Wildeshausern ist auch oft unbekannt, dass es im Herzen der Stadt früher die Bier-Brauerei „Schloss Wittekind“ und die „Cementdachziegel- und Kunststeinfabrik Hoopmann“ gab, wie auf der künstlerisch verzierten historischen Karte von 1914 zu erkennen ist.
Die Redaktion dankt auf diesem Weg noch einmal recht herzlich allen Einsendern für ihr Engagement.
