Wildeshausen - Fast 14 500 Kilometer trennen Günter Pabst derzeit meist noch von seiner neuen Heimat Wildeshausen. Am Freitagnachmittag feierte er Richtfest am Spascher Sand – zusammen mit zukünftigen Nachbarn, dem Architekten Stephan Damke und Ingo Stritter, Marketing-Beauftragter des Resorts Spascher Sand.

Noch bis vor 15 Jahren umfasste die 26 Hektar große Fläche eine Vielzahl an Kasernengebäuden und Erdbunkern. Nun entsteht hier ein Wohngebiet mit großen Grundstücken, Seen und vielen Bäumen. „Gegensätzlicher hätte es wohl nicht sein können“, findet Stephan Damke, Architekt des Resorts. Dafür habe man mittlerweile einen „deutlich siebenstelligen Betrag“ investiert.

Einer der neuen Bewohner wird nun Günter Pabst sein, der momentan noch im südafrikanischen Kapstadt lebt. Von dort sei er große Wohnflächen und eine natürliche Umgebung gewohnt, berichtet der 68-Jährige. Im Internet sei er auf das Resort in Wildeshausen gestoßen. „Die Gegend war mir eigentlich egal“, gibt der gebürtige Hamburger offen zu. „Ich hab’ vorher nicht einmal gewusst, dass es Wildeshausen überhaupt gibt.“

An der Anlage schätze er den hohen Baumbestand und die Abstände zwischen den einzelnen Wohnhäusern, so der Anwalt. „Eigentlich ist es aber nicht exakt mein Geschmack“, sagt er. „Ich mag aber, dass die Häuser individuell sind und gleichzeitig einer Designvorgabe folgen.“

Neben Pabsts Haus befinden sich momentan noch sechs weitere Gebäude im Bau, vier sind in unmittelbarer Planung, weiß der Architekt. Zudem arbeite man daran, die Grundstücke um den zweiten See am Spascher Sand zu erschießen und auch einen dritten See – eventuell mit Gastronomie – auf dem Areal anzulegen.