Berichte zum Katzenhaus der Tierschutzgruppe Wildeshausen:

Da kämpft eine Tierschutzorganisation unermüdlich um ein Tierheim, um die Tiere, die in ihrer Obhut sind, gut unterzubringen. Statt Unterstützung von den Behörden gibt es eine Unterlassungsklage über die jetzige Tierhaltung. Das sieht meiner Meinung, um es polemisch auszudrücken, sehr nach Machtkampf von Seiten der Behörden aus. Wie habe ich das als Bürger zu verstehen? Kann ich jetzt jede Bauernhofkatze, die keine beheizte Unterkunft hat, bei der Veterinärbehörde melden? Leider habe ich andere Erfahrungen gemacht. Am Tweelbäker See lebt ein Hund, der, seitdem die Besitzerin in einem Altersheim lebt, allein in einer Waschküche. Versorgt wird er von den Mietern, die aber den ganzen Tag nicht zuhause sind. Das arme Tier ist den ganzen Tag allein, hat lediglich einen kleinen Auslauf, um sich zu lösen. Sieht so artgerechte Tierhaltung aus, die von den Behörden geduldet wird? Wir Hundebesitzer zahlen Hundesteuer, wofür? Wie viel Umsatzsteuer wird von uns Tierhaltern bezahlt? Wie viele Arbeitsplätze werden durch uns geschaffen? Können wir da nicht mit Unterstützung der Politiker rechnen? Ich habe eher das Gefühl, dass wir Tierbesitzer von den Politikern gar nicht wahr genommen werden. Vielleicht sollten wir vor den nächsten Wahlen einmal nachfragen!

Britt Sacher Hatten