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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Von Mikromontage bis Riesenwindrad

23.04.2016

Hannover /Oldenburg /Aurich Ein Stromspeicher fürs Eigenheim, eine mobile Schiffsbrücke für Navigationstests oder riesige Windkraftanlagen: Wenn die Hannover Messe am kommenden Montag ihre Pforten für das breite Publikum öffnet, sind auch wieder zahlreiche Aussteller aus dem Nordwesten vertreten. Unter den insgesamt mehr als 5200 Ausstellern aus 75 Ländern sind auch 28 Unternehmen, Institutionen und Forschungseinrichtungen aus dem Oldenburger Land, Ostfriesland und Papenburg (Vorjahr: 29).

Zu den Stammgästen – und größten Ausstellern – auf der weltgrößten Industrieschau zählt Enercon. Der Auricher Windenergieanlagenbauer ist in diesem Jahr gleich mit vier Ständen in Hannover vertreten. Am Hauptstand (Halle 27, L13), der in diesem Jahr ein etwas neues Design als im Vorjahr hat, steht die neue 4-Megawatt-Plattform (EP4) im Mittelpunkt. Der Prototyp der neuen E-126- EP4 mit 4,2 MW Nennleistung und einem Rotordurchmesser von 126 Metern wurde kürzlich im niederländischen Lelystadt in Betrieb genommen.

Schon seit mehr als 30 Jahren präsentiert sich die Universität Oldenburg auf der Hannover Messe. „MiCROW“, ein aus dem Gründungs- und Innovationszentrum der Universität hervorgegangenes Start-up, präsentiert eine Mikromontageanlage, mit der sich winzige Bauteile – deutlich kleiner als ein Millimeter – hochpräzise und zugleich intuitiv per Gamepad-Steuerung montieren lassen (Halle 2, Stand A08).

Unter Koordination des Informatik-Instituts Offis entsteht an der norddeutschen Küste derzeit die Plattform „eMIR“, die genutzt werden soll, um neue maritime Technologien zu erproben. In Hannover zeigen die Entwickler aus Oldenburg eine mobile Schiffsbrücke für Navigationstests (Halle 2, Stand A08).

Ebenfalls auf dem niedersächsischen Gemeinschaftsstand präsentiert das Oldenburger An-Institut und EWE-Forschungszentrum Next Energy einen Stromspeicher fürs Eigenheim. Next Energy richtet den Fokus dabei auf eine Kombination aus Photovoltaikanlage und Speicher, die es ermöglicht, den selbst erzeugten Strom auch zeitversetzt zu nutzen. Den Wissenschaftlern ist es dabei nach eigenen Angaben gelungen, die als sicher geltende „Vanadium-Redox-Flox-Technologie“ weiterzuentwickeln. Dieses „Resi-Flow“-Konzept wollen sie in Hannover zeigen.

Mit vier Firmen (RMB/Saterland, Elektro Koopmann/ Cloppenburg, Labom/Hude und Lipro Energy/Hude) ist auch das oldenburgische Handwerk auf der Messe vertreten. Das junge Gründerteam von Lipro Energy etwa hat ein neuartiges Holzkraftwerk entwickelt, das Strom und Wärme auch aus minderwertigen Brennstoffen wie Holzhackschnitzeln gewinnen kann (Halle 2, Stand A08).

Jörg Schürmeyer
Redakteur
Wirtschaftsredaktion
Tel:
0441 9988 2041

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