Zum Spaten griffen jetzt rund 100 Schülerinnen und Schüler der Edewechter Astrid-Lindgren-Schule: Zusammen mit Lehrkräften, dem Hausmeister und der Unterstützung des gemeindlichen Bauhofs setzten die Mädchen und Jungen rund 400 Pflanzen. Beim Eingangsbereich der Umweltschule am Hohenacker wurden Felsenbirnen und Rotbuchen gepflanzt, der Mensagarten erhielt drei neue Obstbäume, im Schulgarten wurde zahlreiche Stauden gesetzt, drei Solitärbäume zieren nun den Schulhof und als Hecke an den Schulzaun wurden 200 Vogelschutzgehölze in den Boden gebracht.

Dass das Schulgelände der ALS soviel neues Grün erhielt, ist der Firma Fielmann zu verdanken. Das Unternehmen mit Schwerpunkt Augenoptik hatte der Umweltschule fünf Hochstammbäume sowie 395 weitere Pflanzen (darunter Solitäre, Sträucher und Stauden) im Wert von rund 6000 Euro gespendet.

Wie Sabine Oekermann, Leiterin der Fielmann-Niederlassung Oldenburg sagte, engagiere sich Fielmann bereits seit Jahrzehnten im Umwelt- und Naturschutz. Das Unternehmen pflanze für jeden Mitarbeiter jährlich einen Baum, bis heute seien das mehr als eine Million Bäume.

„Wir freuen uns riesig über diese hohe Spende, die uns ermöglicht, unser Schulgelände nach ökologischen und pädagogischen Kriterien weiter zu entwickeln“, sagte ALS-Schulleiter Dr. Arend Lüschen. Als man seinerzeit den Antrag gestellt hatte, habe man gehofft, dass sich Fielmann an den Kosten für die Pflanzaktion beteilige; dass die gesamten Materialkosten von über 6000 Euro übernommen worden seien, sei sehr großzügig. Besonders freue man sich darüber, dass man sogar einige Solitärbäume für den Schulhof der ALS erhielt, die im Laufe der Jahre sicherlich zu wunderbaren Schattenspendern werden würden. Als Gäste nahmen an der Aktion auch Vertreter der Gemeinde Edewecht, darunter Bürgermeisterin Petra Lausch, teil.

Allen Grund zur Freude haben auch die Mitglieder des Westerschepser Heimatvereins „Vergnögde Goodheit“: Friedo Lübben, Regionaldirektor der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO), überreichte jetzt an Manfred Jacobs vom Heimatverein einen Scheck über 1300 Euro.

Die LzO, so Stiftungsratsmitglied Michael Strebel, fördere Projekte im Bereich Kultur und Sport in der Region. 2013 hatte der Heimatverein einen Antrag gestellt, der beinhaltete, dass der Verein zwei Damentrachten im Gesamtwert von rund 2100 Euro anschaffen wolle. Dieses Anliegen unterstützte die LzO-Regionalstiftung mit 1300 Euro. Den Rest hatte der Heimatverein aufzubringen.


Seit einigen Jahrzehnten hat die „Vergnögde Goodheit“ eine Erwachsenen- und eine Kindertanzgruppe. Im Laufe der Zeit müssten, so hieß es, nach und nach neue Trachten angeschafft werden. Weil diese von Hand gefertigt würden, seien sie entsprechend teuer. Eine Schneiderin aus Wiefelstede werde nun die beiden neuen Schepser Damentrachten fertigen.