Das Großreinemachen, bei dem das Revier von Unrat und Müll, der sich im Laufe des Jahres angesammelt hat, befreit wird, hat einen festen Platz im Kalender des Hegering Bloh. Gerüstet mit Gummistiefeln, Müllbeuteln, Arbeitshandschuhen und diversen Angelgeräten für die Abfälle in den Gräben ging es am frühen Morgen an die Arbeit. Die Aktion wird in den Revieren rund um den Wold durchgeführt, Straßen und Wege werden von Müll und Unrat befreit. Bereits am Mittag war der von der Gemeinde bereitgestellte Container gefüllt. Bemerkenswert sei, so Pressewart Ralf Lohse, dass der Müll in den Revieren insgesamt weniger geworden sei. Dennoch zogen die Teilnehmer, denen der Dank von Hegeringleiter Jochen Finke sicher war, auch dieses Jahr wieder viel Unrat aus Gebüsch und Gräben.
Dankbar waren auch Clement und Gerd Krüger. Inhaber und Seniorchef der Baumschule Krüger in Ekern dankten einem langjährigen Mitarbeiter für treue Dienste, und stetiges Engagement. Rolf Peters war mit 14 Jahren bei der Baumschule als Gartenfacharbeiter angefangen – per Handschlag und ohne Arbeitsvertrag. Mittlerweile blickt er auf 40 Jahre in Beruf und Betrieb zurück. Dr. Matthias Heyder, Fachbereichsleiter bei der Landwirtschaftskammer, und Meco Cramer von der Mitarbeitervertretung der LWK schlossen sich den Glückwünschen an. Heyder machte die außergewöhnlich lange Zeit deutlich: „40 Jahre oder 480 Monate oder 14 600 Tage“ in einem Betrieb seien in dieser schnelllebigen Zeit selten. Dabei seien langjährige Mitarbeiter oft wichtige Ideengeber und eine wesentliche Stütze ihrer Arbeitgeber.
Gleich drei glückliche Gewinner hatten Thea und Axel Bölts, dritte Generation des Familienbetriebs Modehaus Kahlen, zu Gast. Die drei hatten, wie viele andere auch, am Gewinnspiel des Modehauses teilgenommen – und Adda Otten, Anita de Groot und Werner Pape hatten besonderes Glück. Sie waren die Gewinner der Hauptpreise, die bei den drei Durchgängen der Modenschau verlost wurden. Der absolute Hauptgewinner, der neue Besitzer eines Elektrofahrrades im Wert von 2000 Euro, musste allerdings noch ermittelt werden. Und Glücksfee war Adda Otten aus Wardenburg besonders hold. Und sie hatte gleich doppelten Grund zur Freude: Zum einen macht das Knie nicht mehr so richtig mit, so dass der Elektroantrieb gerade richtig kommt, zum anderen hat die Gewinnerin in dieser Woche Geburtstag: „Ein tolles Geschenk“, freute sie sich deshalb gleich doppelt.
Zwei Gründe gab es auch, die DLRG zu beschenken: So ist der „Hof von Oldenburg“ in diesem Jahr seit 100 Jahren in Besitz der Familie von Anja Müller, Marita Jahn ist seit 25 Jahren die Pächterin. Beides wurde im März gefeiert. Doch statt Geschenken hatten Eigentümerin, die von Klein auf Seglerin ist, und Pächterin, die seit 40 Jahren DLRG-Mitglied ist, um Spenden für die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft gebeten. Und die waren so reichlich zusammengekommen, dass beide jetzt einen Notfallrucksack an DLRG-Vorsitzenden Ralf Zimmermann, Stephan Schröder (Leiter Einsatz) und den Erste-Hilfe-Beauftragten Frederic Bösche übergeben konnten.
