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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Agrarmesse Grüne Woche: Niedersachsen setzt sich in Berlin in Szene

13.01.2015

Berlin /Hannover /Delmenhorst Römische Feldherren, Schnuckenbräu und Norderneyer Schinken: Wenn die Internationale Grüne Woche in Berlin am 16. Januar ihre Pforten öffnet, setzt Niedersachsen vor allem auf touristische Ziele und kulinarische Spezialitäten.

Mehr als 400 000 Besucher erwarten die Veranstalter an den zehn Messetagen bei der 80. Auflage der weltgrößten Agrar- und Freizeitmesse. An mehr als 1600 Messeständen werden Spezialitäten aus ganz Deutschland und knapp 70 weiteren Ländern angeboten.

Im Mittelpunkt des niedersächsischen Messeauftritts steht die Halle 20, die „Niedersachsenhalle“. Auf rund 2000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentieren sich dort mehr als 80 Aussteller, heißt es beim Organisator des Messeauftritts, der Marketinggesellschaft der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft.

Ein Höhepunkt des Messeauftritts ist laut Marketinggesellschaft die Präsentation der „Varus Region“ im Osnabrücker Land. Mit „leibhaftigen Römern“ soll auf das Museum Kalkriese und die für den Sommer geplante Sonderausstellung „Ich Germanicus – Feldherr, Priester, Superstar“ aufmerksam gemacht werden, die an die berühmte „Varus-Schlacht“ im Jahr 9 nach Christus erinnern. Zudem präsentieren sich in der Niedersachsenhalle bekannte und weniger bekannte Tourismusregionen aus dem Bundesland, wie der Harz, das Alte Land, die Lüneburger Heide und das Hildesheimer Land.

Aussteller aus Oldenburger Land

Norderneyer Schinken (Norderney, Halle 20/119) Karl Hobbie (Fleischwaren; Edewecht, Halle 12/126) Hoklartherm (Wintergärten, Gewächshäuser; Apen, Halle 10.1/119) Fleischerei Fischer (Vechta, Halle 12/121) Landbrotbäckerei Kasing (Delmenhorst, Halle 20/111) Zielinsky Universal-Stein (Reinigungs- und Poliersteine; Uplengen, Halle 6.2./248)

Kulinarisch setzt Niedersachsen auf vielfältige regionale Spezialitäten wie Norderneyer Seeluftschinken, „Schnuckenbräu“ aus der Lüneburger Heide, Kartoffel-Pizza aus dem Osnabrücker Land oder „Viktoria-Felsenkeller-Weizenbock“ aus Hildesheim-Moritzburg. Aber auch einige exotische Spezialitäten, wie „Mini-Burger“ vom Wagyu-Rind aus dem Emsland, werden serviert.

Neben dem touristischen und kulinarischen Programm soll aber auch das Informationsangebot nicht zu kurz kommen, heißt es bei der Marketinggesellschaft. Auf dem Stand des Landwirtschaftsministeriums informieren Fachleute etwa über den niedersächsischen Tierschutzplan und den Grundwasserschutz im Bundesland.

Eher dürftig vertreten auf der Grünen Woche ist in diesem Jahr der Nordwesten. Gerade einmal sechs Aussteller aus dem Oldenburger Land und Ostfriesland präsentieren sich in Berlin. In früheren Jahren waren es häufig mehrere Dutzend, darunter bekannte Namen wie die Jever-Brauerei, Stöver oder Botterbloom. Hört man sich um, so ist häufig von den hohen Kosten die Rede, aber auch davon, dass ein Messeauftritt auf der Grünen Woche nicht mehr zum Unternehmensprofil passt.

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Einer, der dagegen seit Jahren die Grüne Woche fest in seinem Terminkalender notiert hat, ist Volker Kasing. Zum 15. Mal wird der Landbrotbäcker aus Delmenhorst mit seinem fünfköpfigen Team Brotspezialitäten in Berlin verkaufen. Er freut sich auf die Grüne Woche. „Das ist ein Gefühl, als wenn man nach Hause kommt“, sagt Kasing. Viele andere Aussteller kenne er seit Jahren. Er sehe die Messe auch als gute Möglichkeit, „Niedersachsen gemeinschaftlich zu präsentieren“.

Die vergleichsweise hohen Standgebühren in Berlin sieht aber auch der Bäcker aus Delmenhorst als Herausforderung an. „Wir brauchen schon jeden Tag gute Umsätze, damit am Ende noch etwas Geld hängen bleibt“, sagt Kasing.

Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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