Gerade Kinder hören von ihr, auch ohne den nicht immer fröhlichen Gang in die Praxis: Dr. Britta Schaefer, 30, ist Jugendzahnpflege-Referentin der Zahnärtekammer Niedersachsen für den Landkreis Friesland.
Das Amt hat sie seit fast vier Jahren, etwa seitdem ihre Laufbahn als niedergelassene Zahnärztin begann, in Gemeinschaftspraxis mit ihrem Vater Dr. Detlev Schaefer, bereits seit rund 30 Jahren in Varel niedergelassen..
Sie findet gerade diese Funktion sehr wichtig, nicht nur, weil Kinder dankbare Patienten seien, sondern vor allem wegen der Vorbeugung. „Schlechte Zähne sind kein Schicksal“, betont sie, und eben dieses Schicksal zu vermeiden, werde in der Kindheit der Grundstein gelegt. Eine jährliche Aktion „zahngesunde Schultüte“ – die NWZ wird darüber noch berichten – gehört zum Vorbeugungs-Repertoire der Jugend-Referentin.
Doch auch Erwachsene könnten sehr gut Vorsorge betreiben, betont Britta Schaefer. Die zweimalige Vorsorge-Untersuchung jährlich sei bei allen Zahnärzten kostenlos, was „viele gar nicht wissen“.
Die Zahnmedizin – sie studierte und promovierte an der Universität Regensburg – hätte ihr in die Wiege gelegt sein können; bereits ihre Großväter waren Zahnärzte. Doch der eigentliche Entschluss kam erst später, beim Abitur 1994 am Lothar-Meyer-Gymnasium. Dann aber faszinierte sie diese „bereits im 1. Semester praxisorientierte Ausbildung“ mehr und mehr.
Hohe operative Präzision, absolute Gewissenhaftigkeit, aber auch Geduld und vorausschauendes Denken. Das sind für sie Tugenden des Zahnarztes. Wichtig sei auch, vor allem „wenn man Kinder behandelt“, Einfühlungsvermögen, die Fähigkeit, beruhigend zu wirken.
Ein schöner Beruf, sagt sie, mit „hoher Verantwortung“ und immer wieder andersartigen, anspruchsvollen Anforderungen. ps
Dr. Britta Schaefer
Zahnärztin
