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Ausgezeichnet Vorbilder für Engagement im Ehrenamt

S. schicke Ch. kiefer

Oldenburg - Glanzvoller Schlussakkord: Höhepunkt der Wahlen zu den Oldenburgern des Jahres war am Dienstag die festliche Abschlussfeier mit mehr als 100 Gästen im wunderbar geschmückten Oldenburger Schlosssaal. „Was für ein schöner Ort für eine gelungene Aktion“, sagte manch einer der Gäste. Eingeladen dazu waren all jene, die aufgrund ihres großen Einsatzes für die Gesellschaft oder eine gute Sache vorgeschlagen worden waren.

Bereits zum achten Mal ehrten Volksbank und NWZ  Menschen in dieser Stadt, die ansonsten nicht im Rampenlicht stehen, sondern wie selbstverständlich ihre Zeit verschenken und Gutes tun.

„Sie sind unbezahlbar“

Alle Vorgeschlagenen, so sagte NWZ -Chefredakteur Rolf Seelheim, hätten die Auszeichnung verdient. Er räumte dem Ehrenamt einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft ein. „Sie sind unbezahlbar“, sagte er an die Adresse der ehrenamtlich Engagierten. „Die Stadt könnte Ihre Leistungen nicht bezahlen.“

Erste Stadträtin Silke Meyn, die in der Jury mitgepunktet hatte, lobte das beeindruckende ehrenamtliche Miteinander in der Stadt. Bezeichnend sei, dass hier nicht gefragt werde, welchen Nutzen man davon habe, sondern dass einander unkompliziert geholfen werde. Diese Aktion, bei der sie nun schon zum siebten Mal die Grüße der Stadt überbrachte, zeige ihr auch immer wieder die Vielfalt des Engagements.

Volksbank-Vorstand Matthias Osterhues betonte, dass alle Vorgeschlagenen mit ihrem uneigennützigen Engagement Vorbildcharakter in der Gesellschaft haben.

Ausgezeichnet als Oldenburger des Jahres wurden Taibe Mehrabani (51) für ihren Einsatz in der Flüchtlings- und Integrationsarbeit sowie Egon Hillen (72), der über Jahrzehnte Blut spendet. Beide Preisträger bekamen eine goldene Nadel, die Goldschmied Manfred Buchmesser (Galerie d’Or) für diesen Wettbewerb entworfen hatte. Außerdem gab es für beide eine Ehrenurkunde und je 500 Euro Anerkennungsprämie. Auch alle anderen vorgeschlagenen Ehrenamtlichen erhielten eine Urkunde und ein Präsent. Mit Temperament und Stimmung setzten Mary Kehl und Tina Meyer von „Sweet Sugar Swing“ ein Glanzlicht.


Reise nach Berlin

Beschwingt von soviel Heiterkeit gab es für das sympathische Duo einen Riesenapplaus. Viel Beifall gab es bei der von NWZ -Redakteurin Sabine Schicke moderierten Veranstaltung auch für die beiden Musiker Heinz Fröhling und Kai Liedke.

Die Jury, in der Rolf Seelheim, Matthias Osterhues und Silke Meyn sowie Hauke-Christian Dittrich (Ex-AGO-Schulsprecher) gepunktet hatten, war der Überzeugung, alle Ehrenamtlichen hätten die Auszeichnung verdient. Und so wurde noch eine Reise nach Berlin für zwei Personen verlost. Über die freut sich Gabi Aussum, Vorsitzende der Aphasiker-Selbsthilfegruppe. Sie nimmt ihre Stellvertreterin Karin Ebeler-Bekel mit in die Hauptstadt.

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