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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Teil 27: Reservekapazität: Vorhalten von Kapazitäten

07.12.2013

Der Anteil erneuerbarer Energien in Deutschland ist in den letzten Jahren rasant angestiegen. Aufgrund der naturbedingt schwankenden Stromproduktion müssen derzeit konventionelle Kraftwerke, wie Kohle- oder Gaskraftwerke diese Schwankungen ausgleichen. Das damit verbundene Rauf- und Runterfahren der Anlagen ist mit Kosten verbunden. Einige Kraftwerksbetreiber haben nun angekündigt, unrentable Kraftwerke, die nur der Reservekapazität dienen bzw. aufgrund der erneuerbaren Energie weniger ausgelastet sind, vorübergehend stilllegen wollen.

Um die Versorgungssicherheit vor allem im Winter aber trotzdem gewährleisten zu können, gibt es seit 2012 die sog. Reservekraftwerksverordnung. Danach ermittelt die Bundesnetzagentur einmal jährlich den voraussichtlichen Bedarf an Reservekapazitäten. Kraftwerksbetreiber können dann mit Netzbetreibern, Verträge über das Vorhalten von Kapazitäten schließen. Aufgrund des kalten Winters 2012 wurden die Verträge für den Winter 2013 auf 2,6 Gigawatt Kraftwerksleistung (ca. zweieinhalb große Kohlekraftwerke) an Reservekapazität erhöht.

Reservekapazität

Es kommen unterschiedliche Kraftwerkstypen infrage, die Reservekapazitäten vorhalten können. Eine Übersicht zeigt die Grafik oben („Reservekapazitäten“)

2012 hat der Gesetzgeber mit der Reservekraftwerksverordnung ein Verfahren zur Beschaffung von Reservekapazitäten geregelt. Die Bundesnetzagentur muss nun jährlich den Bedarf an Reserven ermitteln, die notwendig sind, um die Stromversorgung jederzeit gewährleisten zu können. Die Netzbetreiber veröffentlichen dann, welche konkreten Anforderungen an die Anlagen erfüllen müssen.

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Nun können Anlagenbetreiber bei den Übertragungsnetzbetreibern Gebote für die ausgeschriebenen Reservekapazitäten einreichen. Wenn ein Kraftwerk den Zuschlag erhalten hat, darf es nicht mehr am regulären Strommarkt Energie anbieten. Grundsätzlich sollen nur bereits vorhandene Kraftwerke eingesetzt und keine neuen Anlagen bebaut werden.


 Weiteres Material des IÖB :     http://www.wirtschaftundenergie.de/alles-%c3%bcber-die-energiewende-339 
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