Schönemoor - Gravierende Bedenken gegen das Reithallen-Projekt in Schönemoor bringt Nachbarin Ute Mahlstedt vor. „Bevor man eine solche Sache plant und so viel Geld investieren möchte, wäre es besser, sich um eine breitere Zuwegung zu kümmern, wenn diese nicht ausreicht!“, schrieb sie zum Bericht „Verein nimmt für Ross und Reiter viel Geld in die Hand“ (NWZ vom 15. Juli).
Wie mehrfach berichtet, schwelt seit langem ein Streit zwischen Ute Mahlstedt und dem Eigentümer des Reitgeländes, Arthur Baumfalk, um die Zuwegung zu dem 6,5 Hektar großen, vom Reit- und Fahrverein Schönemoor genutzten Gelände. Die schmale Zuwegung, so hatte Baumfalk gesagt, sei für einige Pferdefreunde ein Ausschlusskriterium bei der Frage, sich in dem Verein zu engagieren.
Baumfalk, so argumentierte die Unternehmerin Mahlstedt (sie betreibt eine Hundeschule und -pension), habe das Gelände seinerzeit zu einem Preis „weit unter dem damaligen Marktwert“ erworben mit dem Wunsch, auf einer Breite von vier Metern die Zuwegung zu errichten. „Bei einem ordnungsgemäß angelegten Weg mit festem Untergrund würde somit eine ca. 3,20 bis 3,40 Meter breite Fahrbahnfläche entstehen.“ Zurzeit stünden vier Meter und eine 6,80 Meter breite Einfahrt, „meinerseits geduldet“, zur Verfügung.
Obwohl sie vielfach verunglimpft worden sei, „war ich immer noch zu Verhandlungen bereit“. Eine Einigung sei an Baumfalk gescheitert, schilderte Ute Mahlstedt ihre Sicht der Dinge.
An ihrem Eigentum seien im Verlauf der Jahre hohe materielle Schäden entstanden, „die zunächst vom Verursacher beglichen werden sollten“. Sie hoffe „immer noch auf Fair Play“.
