[VORSPANN] - Auch die Landjugend in Bösel hat sich an der „72-Stunden-Aktion“ beteiligt. Vorsitzende Kathrin Timmen sagte zur Begründung, die Gruppe habe die Aktion als Herausforderung für sich gesehen. „Außerdem“, so Timmen, „sollen die Böseler sehen, dass es die Landjugend in Bösel gibt.“ Die Aufgabe wurde am Ende gelöst: Der Platz um das Ehrenmal am Kirchplatz wurde saniert.

Am Donnerstag nahmen die Mitglieder der Böseler Landjugend ihre Aufgabenstellung entgegen. Pünktlich um 17.07 Uhr wurde die Aktion gestartet. Das Ehrenmal in Bösel wurde anschließend grundlegend saniert. So galt es, die Pflasterung zu reinigen, die Steinkreuze zu säubern und die komplette Gartenanlage zu erneuern.

Zunächst mussten Traktoren, Anhänger, Sand und Pflanzen beschafft werden. Für Freitag, Sonnabend und und Sonntag wurden genaue Zeitpläne erstellt. Im Vorfeld hatten sich die Jugendlichen aus Bösel bereits Gedanken über mögliche Sponsoren gemacht. Einige örtliche Firmen sagten spontan zu und gaben Geldspenden bzw. Rabatte beim Einkauf der Pflanzen. Eine Firma stellte eine Fräse zur Verfügung. So konnten alte Baumwurzeln mühelos entfernt werden.

Über 20 Jugendliche machten sich dann ans Werk. Die alte Bepflanzung wurde entfernt, Erde aufgefahren und Ilex und Alpenrosen gepflanzt. Die Kreuze wurden gereinigt ebenso wie die Steinplatten und die Mauer des Denkmals.

Auch ein zweiter Teil der Aufgabe bereitete der Landjugend keine Schwierigkeiten. Die Denkmale der sechs Pastorengräber auf dem alten Friedhof um die St. Cäcilia Kirche wurden in liebevoller Kleinarbeit gereinigt. Auch für die Verpflegung der fleißigen Helferinnen und Helfer war gesorgt. Die Landfrauen und der Jugendausschuss des Pfarrgemeinderates sorgten für das leibliche Wohl.


„Wir sind stolz darauf, dass wir es pünktlich geschafft haben“, freute sich Kathrin Timmen zum Abschluss der 72-Stunden-Aktion. Lob gab es nach den Böseler Gottesdiensten am Wochenende. Kathrin Timmen: „Einige spendeten noch Geld für die Aktion.“