Petersdorf - Eigentlich wollten sich Marianne Thomann (erste Vorsitzende), Hedwig Müller (zweite Vorsitzende), Gabriele Nording (Schriftführerin) und Erika Bünger (Kassenwartin) aus der Vorstandsarbeit der Frauengemeinschaft Marianische Congregation Petersdorf zurückziehen. Doch nun sind sie noch für einige Monate weiter kommissarisch im Amt, da auf der Generalversammlung keine Nachfolger gefunden wurden.
Zwar erklärten sich einige Mitglieder bereit, die Vorstandsarbeit zu unterstützen, doch zur Kandidatur konnte sich keiner entschließen. Einstimmig wurde beschlossen, im Herbst eine außerordentliche Generalversammlung anzusetzen, um dann einen neuen Vorstand zu wählen. Bis dahin führt gemäß der Satzung der bisherige Vorstand die Amtsgeschäfte kommissarisch weiter. „Nun sind alle Mitglieder gefragt, für die Nachfolge im Vorstand etwas zu tun. Denn es soll ja weitergehen bei uns“, sagt Marianne Thomann. Ohne die Frauengemeinschaft wäre das Vereinsleben in Petersdorf ärmer. Seit Jahrzehnten prägt der Verein das Gemeindeleben entscheidend mit. Über 80 Frauen gehören ihm an.
Das belegt auch der Jahresbericht der Vorsitzenden, die auf ein aktives Vereinsjahr zurückblicken konnte. Neben den kirchlichen Terminen wie Gebetsstunden, Andachten oder der Erntegottesdienst standen auch eine Wallfahrt nach Telgte und eine Halbtagesfahrt nach Mettingen an. Gut besucht war auch die Adventsfeier, an der mehr als die Hälfte der Mitglieder teilnahmen.
Beim Pfarrfest, Kartoffelfest und bei der Ferienpassaktion hatten die Frauen die Bewirtung mit Kaffee und Kuchen übernommen.
Gewählt wurde schließlich dennoch: Agnes Weths und Anneliese Bünger wurden zu Kassenprüfern gewählt. Thomann wies noch auf den Weltgebetstag der Frauen am Freitag, 1. März, in Bösel hin. Er findet im Pfarrheim statt und beginnt um 15 Uhr.
„Ansonsten bleibt unser Terminkalender auf Sparflamme“, betont Thomann. Die Gebetstermine werden wahrgenommen, alles andere werde zunächst zurückgestellt.
