Die Frauengemeinschaft Strücklingen hat sich kürzlich zu einem Vortrag mit dem Thema „Zukunft der Frauengemeinschaft“ mit der Referentin Mechtild Pille vom KFD-Landesverband Oldenburg getroffen. Der Einladung folgten etwa 30 Frauen.
Die KFD ist Deutschlands größter (Frauen)-Verband mit über 500 000 Mitgliedern. Im Landesverband Oldenburg ist es mit über 3300 Mitgliedern ein starker Frauenverband. Die KFD setzt sich ein in der Kirche für mehr Gleichberechtigung und größere Anerkennung sowie in der Gesellschaft für bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen in Deutschland und weltweit. Hervorgegangen aus den ersten Müttervereinen hat sich die KFD, die so etwas wie eine „Frauengewerkschaft“ für Katholikinnen ist, auf Bundesebene zum größten Verband entwickelt. Der Verband erarbeitet eigene Positionen und Modelle und setzt sich ein für entsprechende Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Kirche.
Vieles habe die KFD aus eigener Kraft und gemeinsam mit anderen Organisationen in den vergangenen Jahren bewirkt. Unter anderem, dass Erziehungszeiten in der Rentenversicherung angerechnet werden. Zudem ist die KFD Gründungsmitglied der Institution TransFair, die ein Siegel für fairen Handel vergibt. Erreicht wurde des Weiteren, dass ehrenamtliche Arbeit und Qualifikationen durch Landesnachweise offiziell anerkannt werden und das Thema „Häusliche Gewalt“ auch in der katholischen Kirche kein Tabu mehr ist.
Als Dankeschön für ihren Vortrag erhielt Pille ein Buch auf Saterländisch von der Ramsloher Saterfriesisch-Autorin Gretchen Grosser.
Am Dienstabend der Feuerwehr Ramsloh ging es dieses Mal zu einer Besichtigung der Firma Hansa Ventilatoren und Maschinenbau Neumann GmbH nach Strücklingen. Arno Bunger begrüßte zuerst die etwa 30 Kameraden. Dann erklärte er in kurzen Sätzen, wie groß der Betrieb ist und was dort hergestellt wird. Danach ging es in die Fertigungshallen, wo die einzelnen Fertigungsabschnitte von Bunger erklärt wurden. Ein besonderes Augenmerk wurde natürlich auf die Photovoltaikanlagen, die auf den Dächern der Hallen montiert waren, gerichtet. Weiter wurden sich die Fluchtwege in den großen Hallen angeschaut, die bei einem Feuerwehreinsatz lebenswichtig sind.
Am Ende überreichte Gerätewart Frank Sinnigen Bunger ein kleines Präsent der Feuerwehr Ramsloh und bedankte sich noch einmal für die Besichtigung.
