Die Siedlergemeinschaft Sande im Verband Wohneigentum Niedersachsen nutzte das herrlich kalte Winterwetter, um mit ihren Mitgliedern und Gästen zur „Winterwanderung“ zu starten. Der Ausflug gehört mittlerweile zu den Höhepunkten im Jahresprogramm. Diesmal gab es mit 79 Teilnehmern eine Rekordbeteiligung. Ursula Husmann, Dietmar Röskamm, Egon Eims und Martin Bänsch vom Festausschuss hatten die Tour rund um den Sander See vorbereitet, außerdem einen Bollerwagen mit allerhand heißen Getränken gepackt. Im Anschluss gab es deftigen Grünkohl im Lokal Auerhahn. Dabei mussten Elfriede Wolko und Manfred Husmann ihre Ordensketten als Kohlkönige ablegen, zum neuen Königspaar wurden Ursula Husmann und Rainer Galli gekürt.

Bilder auf Stoff, die wie Kunstwerke wirken, in Korrespondenz mit Acryl auf Leinwand: Margrit Miller und Alke Müller aus Bad Zwischenahn haben diese spannenden Dialoge geschaffen und zeigen sie derzeit im Bürgerhaus Schortens. „Quilt und Bild“ heißt die Ausstellung, die noch bis zum 6. März zu sehen ist. Mutter und Tochter haben hier zum ersten Mal nicht jede für sich gearbeitet, sondern direkt aufeinander Bezug genommen. Zugrunde lagen Reiseerinnerungen. Die Arbeiten sind anhand von Fotos entstanden. Margrit Miller ist schon seit mehr als 20 Jahren begeisterte Stoffkünstlerin. Die heute 69-Jährige lässt sich gerne zu neuen Experimenten in Stoff verleiten. Alke Müller hat erst 2005 durch eine Gruppe um einen Berliner Künstler, der in der Volkshochschule unterrichtet, die Malerei für sich entdeckt. „An Acryl mag ich vor allem, dass es so vielseitig zu verwenden ist. Das gibt mir eine große Bandbreite an Entfaltungsmöglichkeiten“, sagt die 42-Jährige. Zu sehen sind Motive aus Städten oder aus der Natur, die Arbeiten korrespondieren in den Motiven oder in Form und Farbe.

 Ende Januar hatte das Sander Jugendzentrum „Rodelspaß am Deich“ in Cäciliengroden eingeplant – doch da war gefühlt noch Frühling und von Schnee und Eis nichts zu sehen. Jetzt ist der Winter da – und damit wird der Deich doch noch zum Rodelhügel. Mit lautem „Juhu“ sauste die vierjährige Laura Redenius dieser Tage mit ihrem Schlitten den Deich hinab und konnte gar nicht genug davon bekommen. Sobald es ein wenig geschneit hat, gilt der Deich bei den Kindern aus der Grodensiedlung als wunderbare Rodelbahn .