Wangerland - Zusammen mit Weser-Ems-Bus und dem Verkehrsverbund Jade-Weser will die Gemeinde Wangerland die Möglichkeiten eines Bürgerbusses prüfen: Bei der Bürgerwerkstatt des Demografie-Projekts „Wat nu?“ hat sich eine Arbeitsgruppe um Erwin Fuchs zusammengefunden, die in Planungen einsteigt.
Bürgerbus
Wie berichtet, könnte ein Wangerländer Bürgerbus zentral von Hohenkirchen aus alle Dörfer anfahren – einerseits als Zulieferer für die Busse des öffentlichen Nahverkehrs, andererseits als Abholdienst für wenig mobile Menschen direkt an der Haustür. Um festzustellen, ob im Wangerland überhaupt Bedarf an einem Bürgerbus besteht, soll eine Befragung organisiert werden.
Dorfauto
Die Idee: Es könnten vorhandene Fahrzeuge genutzt werden – zum Beispiel die Elektro-Autos der Friesen-Energie oder Fahrzeuge der Kirchengemeinde – und als Leihfahrzeuge jedermann zur Verfügung stehen. Ein Versuch könnte in Hooksiel gestartet werden – dort hat sich eine Gruppe gefunden.
Nahversorgung
Ein Laden für Produkte aus regionaler Erzeugung könnte möglicherweise am Gästehaus/Nationalpark-Haus in Minsen angedockt werden. Dort sollen einerseits Lebensmittel aus dem Wangerland erhältlich sein, andererseits soll eine Abholstation für bestellte Waren aus Supermärkten eingerichtet werden.
Grundsätzlich gilt bei allen Überlegungen: Was ist vorhanden, was kann genutzt werden, worauf kann man aufbauen? „Und ein weiteres Thema, das bei allen Ideen eine Rolle spielt, ist die Frage, wo und wie in den Dörfern wieder Treffpunkte oder soziale Räume geschaffen werden können“, sagt Projekt-Koordinatorin Kirsten Zander: Es geht darum die Nachbarschaftshilfe wieder zu stärken.
