WANGEROOGE - Wieder einmal wurde auf Dejmbés getrommelt oder – wie Kursleiter Peter Maul aus Euskirchen es augenzwinkernd nennt – „polyphone Percussion“ betrieben. Das Seminar auf Wangerooge bereitete den 14 Rhythmusbegeisterten überschwängliche Freude. An zwei oder drei Wochenenden im Jahr stellen sie die Uhr im Kopf ab, verabschieden sich von der Familie und tauchen ab in die Welt westafrikanischer oder südamerikanischer Musik. Das „natürliche“ westliche Rhythmusgefühl muss dabei oft überlistet werden, was Peter Maul hervorragend versteht.
Die meisten verfolgten bei dem Seminar ein ganz bestimmtes Ziel: Stücke kennen zu lernen, die über den Winter geübt werden sollen, um dann bei „Insulaner unner sück“ im Februar auf Langeoog das Publikum zu verblüffen. Es ahnt ja keiner, dass so viel afrikanisches Temperament in Nordsee-Insulanern steckt!
