Wardenburg - Seit Anfang an hat Nicole Bremer das Projekt Wunschbaum in Wardenburg mitbegleitet, in den vergangenen fünf Jahren sogar federführend. Nach elf Jahren steigt sie jetzt aus der Organisation aus. „Ich denke, ein bisschen frischer Wind tut hier gut“, sagt sie. Das Spendenprojekt neu zu bewerben und vielleicht einen spannenden Ansatz hineinzubringen, das erhofft sie sich von ihren Nachfolgern. „Der Wunschbaum ist kein Selbstgänger, sondern braucht Engagement“, ist ihre Erfahrung aus den vergangenen Jahren. Das Vorstandsteam des Gemeinde Wardenburg Marketing Forum (GWMF), das den Wunschbaum in jedem Jahr zusammen mit der Gemeinde realisiert, weiß, wie viel Arbeit in diesem Projekt steckt. Für den langjährigen Einsatz gab’s deshalb ein herzliches Dankeschön und einen Präsentkorb für Nicole Bremer.

„Es geht ja eigentlich gar nicht schöner, als Kindern Wünsche zu erfüllen“, betont Vorstandsmitglied Michael Fröhlich. „Deshalb wollen wir diese Aktion unbedingt weiterführen.“ Das GWMF hofft nun auf weitere ehrenamtliche Helfer. Sie müssen nicht Mitglied im GWMF sein, auch ist die Arbeit zeitlich befristet.

„Der Wunschbaum hat sich etabliert, dieses Jahr hatten wir eine extrem hohe Rücklaufquote“, sagt Vorstandsmitglied Holger Ziep. Allerdings habe es auch schon Jahre gegeben, in denen das GWMF Geld zuschießen musste. „Wir bekommen viele Spenden für das Projekt, die zu 100 Prozent in die Wunschbaum-Aktion fließen“, so Ziep.

Das Prinzip des Wunschbaums ist schnell erklärt: Kinder aus Familien, in denen das Geld knapp ist, können zu Weihnachten einen Wunsch im Wert von 20 Euro äußern. Dieser Wunsch wird auf einen Zettel geschrieben und an den Wunschbaum gehängt. Von dort können Wardenburger, die Kindern eine Freude machen möchten, diese Zettel „pflücken“ und ein Geschenk kaufen. Die Anonymität der Kinder bleibt geschützt, die Verteilung der Geschenke läuft über das Sozialamt der Gemeinde.

Wer Interesse hat, sich im Wunschbaum-Projekt ehrenamtlich zu engagieren, kann Kontakt aufnehmen unter