Wardenburg - Der Schock war groß, als das Marketingforum im August 2016 verkündete, dass es im Jahr 2017 kein Cityfest geben werde. Als Grund wurden die umfangreichen baulichen Maßnahmen auf dem Grundstück Gloysteins Hof und die Umgestaltung des LzO-Parkplatzes genannt, die bislang als räumlicher Mittelpunkt des Cityfestes empfunden wurden.

Nachdem das neue Wohn- und Geschäftshaus steht und auch der Platz zwischen Neubau und LzO fertig ist, kommt das Cityfest 2018 zurück. Geschadet hat die Pause der Veranstaltung nicht, ist Oliver Bremer vom Gemeinde Wardenburg Marketingforum überzeugt. „Wir haben einen schönen neuen Veranstaltungsplatz, und die Leute haben richtig Lust auf drei tolle Cityfesttage“, sagt Mitorganisator Bremer, bei dem alle Fäden zusammenlaufen.

Im Gegensatz zu den Vorjahren werde die LzO-Bühne etwas anders stehen. Nun habe man auch mehr Platz als früher und die Fläche sei attraktiver geworden. Das Marketingforum habe zudem einen fünfstelligen Betrag in die Hand genommen, um für eine ausreichende Stromversorgung mit drei Verteilerschränken für Bühne, Bierwagen und Imbissbuden zu sorgen. „Vorher war alles mehr ein Provisorium“, erinnert sich Bremer an die Zeit der langen Stromkabel, die über den Platz geführt werden mussten.

Dass beim Cityfest am Freitag und Samstag bereits um 1 Uhr Schluss ist, bedauern nach wie vor viele Besucher. „Wir können froh sein, dass das so mitten im Ort überhaupt funktioniert“, meint Oliver Bremer. Andere Stadtfeste müssten noch früher den Bierhahn zudrehen und bei der Musik die Kabel aus der Steckdose ziehen. „Dafür wissen die Leute, dass man in Wardenburg schon früh um 20 oder 21 Uhr kommen kann, weil dann schon was los ist.“

Und dass das Cityfest überhaupt so unkompliziert über die Bühne gehen könne, liege nicht zuletzt an den ehrenamtlichen Helfen und der guten Zusammenarbeit mit Feuerwehr, Polizei, Gemeinde und den Bühnenbetreibern.

Marén Bettmann
Marén Bettmann Redaktion Wardenburg