WARDENBURG - 25 ältere Autofahrer aus der Gemeinde Wardenburg haben es jetzt Schwarz auf Weiß. Sie haben ihr Wissen um kritische Situationen im Straßenverkehr dank eines Seminars des Deutschen Verkehrssicherheitsrats auffrischen können.
„Mich hat zum Beispiel überrascht, dass man beim Einbiegen auf die Autobahn auf der Standspur weiterfahren soll, wenn der Verkehr ein sofortiges Einfädeln nicht zulässt“, erzählt Ella Heinemann. Es sei gut, manches neu in Erinnerung zu rufen, meint auch Ullrich Bartsch, der vor 45 Jahren seinen Führerschein gemacht hat. Fahrlehrer Gerhard Kreie sorgte mit Schwung und Witz dafür, dass die sechs Schulungsstunden im Wardenburger Rathaus gleichzeitig auch unterhaltsam waren. Dafür erhielt er am Ende von den Teilnehmern geballten Applaus.
Der erfahrene Fahrlehrer hatte den Stoff in die vier Schwerpunkte Fußgänger, Radfahrer, Autofahren sowie Bus und Bahn unterteilt. „Es hat mit der motivierten Truppe viel Spaß gemacht“, bestätigt er. Generell seien Autofahrer über 60 Jahre dank ihrer Erfahrung nur mit neun Prozent an Unfällen beteiligt, ein deutlich größeres Risiko stellten Verkehrsteilnehmer zwischen 18 und 25 Jahren dar, betont Kreie. Erfahrung wiege die etwas langsameren Reaktionen in komplexen Situationen eindeutig auf.
Präsentiert wurde das erste Verkehrsseminar dieser Art in der Gemeinde Wardenburg von der NWZ unter Mithilfe der Gemeindeverwaltung.
