Etzel - Auf dem Hauptbetriebsplatz der IVG Caverns in Etzel ist am Freitag ein Wasser-Öl-Gemisch aus einer unterirdisch verlegten Rohrleitung ausgetreten und hat das Erdreich verunreinigt. Der Betreiber informierte das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie, das die Ermittlungen zur Schadensursache aufgenommen hat.

Unter Aufsicht von Mitarbeitern des Landesamtes wurden sofort erste Sicherungs- und Schutzmaßnahmen eingeleitet. „Die Leitung, die einen Durchmesser von 10 Zentimetern und eine Länge von etwa 15 Metern hat und zum Transport von ölhaltigen Wasserrückständen in einem Abscheidersystem dient, wurde sofort außer Betrieb genommen“, teilte Armin Garbe, Pressesprecher von IVG Caverns, am Sonntag mit.

Anschließend wurde die Stahlrohrleitung freigelegt, um genauere Erkenntnisse über den Schaden zu gewinnen. Dabei wurden rund 20 Kubikmeter Erdreich ausgehoben.

„Die Untersuchungsarbeiten des Landesamtes dauern zurzeit noch an“, teilt Andreas Beuge, Pressesprecher des Landesamtes, mit. Zur genauen Ermittlung des Schadens wurde ein unabhängiger Gutachter eingesetzt. Sämtliche Maßnahmen würden vom Landesamt kontrolliert, so Beuge.

An diesem Montag soll in Etzel mit der Reparatur der defekten Leitung begonnen werden. Zudem werden vom Sandaushub Proben genommen, um eine fachgerechte Sanierung des Bodens zu gewährleisten, kündigt Andreas Beuge an.


Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen traten bei der Leckage geringe Mengen des Wasser-Öl-Gemisches aus. „Die Leitung war nur kurzzeitig in Betrieb“, so Garbe.

„Durch die unverzüglich eingeleiteten Sofortmaßnahmen sind nach bisheriger Einschätzung weder innerhalb noch außerhalb des Betriebsgeländes dauerhafte Umweltbeeinträchtigungen zu erwarten“, teilt Andreas Beuge vom Landesamt mit.

Traute Börjes-Meinardus
Traute Börjes-Meinardus Redaktion Varel