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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Weiterkommen mit „Ausbildung.Plus“

31.07.2014

Löningen Auch die Firma Remmers Baustofftechnik aus Löningen bewirbt sich um den Preis für Innovative Ausbildung (PIA). Mit PIA will die NWZ Unternehmen würdigen, die in der Ausbildung mehr tun als das Übliche. Bei Remmers geht es konkret geht es um das Modell „Ausbildung.Plus“. Gerade startet der zweite Jahrgang.

„Ausbildung.Plus“ ist eine Kooperation mit der Berufsbildenden Schule (BBS) am Museumsdorf in Cloppenburg/ Außenstelle Löningen, der Oldenburgischen IHK sowie den Firmen Remmers, Graepel, Schne-frost, Wernsing, Miavit und Ems-Jade Mischwerke aus dem Südkreis Cloppenburg. Das Konzept beinhaltet mehrere Punkte.

Ein zentraler Punkt ist ein gemeinsames betriebsübergreifendes „Praxismodul“ mit Azubis aus anderen Unternehmen. „Grundidee war, Unterrichts-Inhalte anschaulich vor Ort mit der Praxis zu verknüpfen“, erläuterte Personalreferentin Dr. Christiane Blanck. Bei der Premiere bekamen die Teilnehmer am 22. Juli bei Remmers Einblicke in die Lager- und Transportlogistik. Sie wurden vor Ort in den Lagerhallen etwa mit Abläufen, Sendungsgrößen und Wegen vertraut gemacht. Mit dabei: Nachwuchs von anderen an „Ausbildung.Plus“ beteiligten Unternehmen und Berufsschullehrer. Alle Beteiligten sollen sich persönlich kennen.

Die nächsten gemeinsamen Praxismodule sind für den Herbst bei Schne-frost und für den Winter bei Graepel geplant. Den Azubis werden neben praktischen Vertiefungen auch Einblicke in andere Betriebe ermöglicht. In diesem Jahr erweitert sich der Kreis der beteiligten Betriebe um Thiel und das Druckhaus Schmücker. Das Betonwerk Greten kommt 2015 hinzu.

Grundsätzlich basiert das Konzept „Ausbildung.Plus“ auf einer klassischen Ausbildung zur Industriekauffrau/zum Industriekaufmann, verkürzt auf zweieinhalb Jahre, und die anschließende Weiterbildung zum Geprüften Wirtschaftsfachwirt.

„Ausbildung.Plus“ umfasst auch die Ausbildereignungsprüfung und weiterführende Kurse mit Spezialthemen.

Ein Bestandteil ist zudem ein dreiwöchiger Auslandsaufenthalt. „Dabei verbessern die Auszubildenden nicht nur ihre Sprachkenntnisse, sondern sammeln gleichzeitig auch allgemeine interkulturelle Kompetenzen“, schreibt Marlene Wilzek aus der Remmers-Unternehmenskommunikation zur Bewerbung. Die Bewältigung der damit verbundenen Aufgaben fördere die persönliche Entwicklung und stärke Selbstvertrauen.

Remmers bietet zudem regelmäßigen Unterricht im Betrieb an. Neben berufsbezogenen Themen wird Wert auf Persönlichkeitsbildung gelegt. Präsentationstechnik und der Businessknigge gehören ebenso dazu wie Fachmessen oder die „Kennenlern-Tour“.

Ziel des Gesamtprojektes sei letztlich die „Weiterbildung in betrieblich notwendigen Kompetenzen, die die Auszubildenden auf die Übernahme zukünftiger verantwortungsvoller Aufgaben vorbereitet“, so Remmers.

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