Eversten - In Eversten gibt es einen weiteren Defibrillator: Die Raiffeisenbank hat in ihrer Geschäftsstelle an der Hauptstraße ein neues Gerät deponiert, das im Ernstfall Leben retten kann.
Axel Hinrichs, Leiter der Privatkundenabteilung und Werner Knoblauch übergaben das Gerät offiziell an Hans-Georg Heß, Vorsitzender der Werbegemeinschaft Eversten. Die Schalterhalle kann auch außerhalb der Öffnungszeiten rund um die Uhr mit einer einfachen Karte mit Magnetstreifen betreten werden.
Im Anschluss an die Übergabe erhielten die Mitarbeiter der Bank sowie Mitglieder der Werbegemeinschaft eine medizinische Ersteinweisung. Knud Linnert von der Gesellschaft für Notfallmedizin betonte, dass 80 Prozent aller Personen, die dem plötzlichen Herztod erliegen, Zuhause, am Arbeitsplatz oder in der Freizeit sterben. In Deutschland seien das pro Jahr 160 000 Menschen. Viele hätten mit einem Defibrillator gerettet werden können.
Bei einem Herzkammerflimmern sei eine Defibrillation die einzige effektive Therapie und die Überlebensrate steige um 60 Prozent. Jede Minute, die bis zum Einsatz eines Defibrillators vergehe, vermindere die Überlebenschance um zehn Prozent. Weitere Defibrillatoren-Standorte gibt es in Eversten bei der Johanniter-Unfallhilfe (Meinardusstraße/Gartenstraße), Ärztezentrum und LzO-Filiale (beide Hauptstraße), Zahnärztin Dr. Ulrike Stüben (Hauptstraße/Mutzenbecherstraße.
