Klein Henstedt - Der Wunsch auf viele neue Kontakte ging für Zita O’Halloran und ihren Mann Michael beim Apfeltag auf dem BUND-Hof Wendbüdel in Erfüllung. Das Ehepaar hat mit seinen drei Söhnen in diesem Sommer die Nachfolge von Dr. Wulf Carius als Betriebsleiterfamilie angetreten.

Welcher Ort hätte dafür besser sein können, als die kleine Grillbude, in der Zita O’Halloran, die Fleischprodukte von den eigenen gehalten Rindern präsentierte. Leckere Bratwürste beispielsweise, die in Zusammenarbeit mit dem Biohof Bakenhus hergestellt worden waren.

Daneben hatte Apfelfreund und -kenner Henning Greve aus Bruchhausen-Vilsen einmal mehr wieder Hochkonjunktur an dem schönen Herbstnachmittag. Vielen konnte Greve helfen, doch nicht allen. „Ein schwieriger Fall“, sagte der Apfelkenner in Richtung Herbert Schütte aus Kühling/Grüppenbühren. Er hatte zwei Apfelsorten mitgebracht, die der Onkel vor dem Krieg als Bäume gepflanzt hatte. Während Henning Greve die eine Apfelfrucht bestimmen konnte, blieb er bei dem zweiten Apfel eine Bestimmung schuldig. „Ich kenne so etwa 200 Apfelsorten aus meiner Tätigkeit. Aber es gibt weit über 1000 Sorten. Mir scheint dieser Apfel hier bekannt. Doch zuordnen kann ich ihn letztendlich jetzt nicht“, sagte Greve, sichtlich unzufrieden, dem Kühlinger nicht helfen zu können.

Henning Greve selbst pflegt in seinem eigenen Garten rund 80 verschiedene Apfelsorten, von denen er eine Auswahl zum Anschauen und Probieren mitgebracht hatte.

Nur einige Meter weiter hatte der BUND-Waldkindergarten aus Harpstedt Quartier bezogen. Wie gut es schmeckt, wenn Äpfel zu Kuchen und Saft veredelt werden, davon konnten sich die zahlreichen Besuchern überzeugen.


Gezeigt wurde dabei auch, wie aus den Apfelstücken lecker Apfelsaft gepresst werden kann. Tatkräftig wurden die Kindergartenkinder dabei von ihren Eltern und Erzieherinnen unterstütz. Aber auch die Gäste durften einmal kräftig zu packen, wenn es darum ging, die letzten Saftreste aus den Äpfeln zu pressen.