„Unbekannter zeigt Verwaltungsspitze an“, Bericht in der NWZ vom 26. Januar
Ihr Bericht zur anonymen Anzeige gegen die Verwaltung und Fachbereichsleiter Peter Meyer verwundert mich nicht. Schade nur, dass sich der Anzeigende nicht „outet“. In meinen Augen stinkt die Angelegenheit zum Himmel.
Querverbindungen des Fachbereichsleiters zu Bauträgern aus seiner Tätigkeit vor seinem Amtsantritt bei der Gemeinde lassen sich nicht von der Hand weisen.
Gleiche Vorkommnisse gab es vor etwa vier Jahren im Neubaugebiet 214 in Bookholzberg. Auch hier wurde ein Grundstückseigentümer genötigt, einen Streifen seines Grundstückes zu verkaufen, um weitere Zufahrtsmöglichkeiten zu gewährleisten. Die Gemeinde versäumte es, dem Bauträger klare Grenzen hinsichtlich der Art und Weise der Bebauung aufzuzeigen.
Trotz aller Bürgerinitiativen setzte sich die Verwaltung unter Fachbereichsleiter Meyer über den Unmut hinweg. Dass ein Bauträger ein Grundstück nur erschließt, wenn genügend Wohneinheiten geschaffen werden, ist im kaufmännischen Sinne nachvollziehbar und zu respektieren. Dass die Gemeinde eine Bebauung einer der letzten zusammenhängenden Grünfläche im Ortskern zulässt und obendrein wieder einmal zu unzulässigen Druckmitteln greift, ist in meinen Augen, vorsichtig ausgedrückt, unverständlich.
Wer profitiert letztendlich von den Mauscheleien?
Ronald Junge, Ganderkesee
