Oldenburg - Der ehemalige Büfa-Chef Werner zu Jeddeloh kümmert sich als Vorsitzender des Vereins „pro:connect“ im Unruhestand darum, „Flüchtlinge in Arbeit zu bringen“. Mit einem zwölfköpfigen Team und unterstützt von der Wirtschaft und Service-Clubs bringt er „Menschen zu diesem Zweck zusammen“. Nach gewisser Zeit landeten die Flüchtlinge „alle beim Jobcenter“. Der Verein kooperiert deshalb mit Bildungseinrichtungen, Unternehmen und Kommunen unter dem Motto „Integration durch Bildung und Arbeit“ – und sieht sich dabei nicht als Wettbewerber auf dem Vermittlungsmarkt. Aber er sei klein, flexibel und gut vernetzt und könne in manchem Einzelfall passgenau helfen, gerade im Blick auf fehlende Fachkräfte. Werner zu Jeddeloh sagt: „Sozialpolitische Themen haben mich immer interessiert. Wie kommen und bleiben Menschen in Arbeit? Das ist mein Ding.“
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
