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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Korruptions-Prozess: Was wusste die Frau von Frank Eger?

26.11.2014

Oldenburg Das private Geschäftsleben des Ehepaars Eger stand am Dienstag im Mittelpunkt des Korruptionsprozesses gegen den ehemaligen Landrat des Landkreises Oldenburg, Frank Eger. Die inzwischen getrennt lebenden Ehepartner waren hohe geschäftliche Verpflichtungen in der Immobilienbranche eingegangen.

Die Größenordnung setzte den Leiter der polizeilichen Ermittlungen in Erstaunen. In der Verhandlung vor dem Oldenburger Landgericht berichtete er am Dienstag über die damalige Sachverhaltsaufklärung. Dabei war offenbar geworden, dass sich die privaten Geschäfte des Ehepaars in Millionenhöhe bewegten.

Der Vorsitzende Richter Horst Kießler nannte einen Tagessaldo von Minus 4,9 Millionen Euro als beispielhaft für die Summen, die vorzugsweise bei Geldinstituten außerhalb des Landkreises Oldenburg, beispielsweise in Vechta, bewegt wurden.

Die Kripo war im Frühjahr 2012 im Fall Eger eingeschaltet worden, nachdem Steuerprüfer auf regelmäßige Zahlungen des Immobilienunternehmers Dieter Einsiedel an eine Firma gestoßen waren, in der Egers Ehefrau Katrin als Geschäftsführerin fungierte.

Bei den anschließenden Vernehmungen habe sie, so der Kripo-Beamte, deutlich gemacht, dass sie von den Geschäften ihres Mannes so gut wie nichts gewusst habe. Im Vertrauen auf ihn habe sie zwar gelegentlich Papiere unterschrieben, aber keine Einzelheiten über die Hintergründe gekannt.

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Egers Verteidiger Christian Landowski ließ erhebliche Zweifel an der Darstellung erkennen und fragte mehrfach nach, wie die Kripo denn diese Aussagen überprüft hätte. Schließlich sei es sehr ungewöhnlich, dass eine Volljuristin Dinge unterschreibe, ohne sie genau zu kennen.

Der Prozess wird am kommenden Montag fortgesetzt.

Jürgen Westerhoff Redakteur / Regionalredaktion
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