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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Altersdiskriminierung geht auch Studenten etwas an Altersdiskriminierung geht auch Studenten etwas an

02.07.2012

FRAGE: Beim „Moot Court“ sollen Studenten aus Oldenburg, Bremen und Groningen einen fiktiven Fall lösen. Worum geht es dabei?

JOSWIG: Um Altersdiskriminierung. Wie jedes Jahr haben wir einen fiktiven Fall gewählt, der ähnlich in der Realität vorgekommen ist. Anregung war ein Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof, über das die NWZ am 14. September 2011 berichtete. Darin ging es um die Frage, ob Piloten nur bis zum vollendeten 60. Lebensjahr fliegen dürfen. Das gleiche Problem tritt bei Lokführern auf. In Deutschland ist das zwar nicht der Fall, aber in Frankreich gibt es eine Altersgrenze von 55 Jahren für die Fahrer des Hochgeschwindigkeitszuges TGV. Die Studenten befassen sich also mit einem Lokführer aus einem fiktiven EU-Land, der wegen Diskriminierung klagt.

FRAGE: Wie bereiten sich die Studenten vor?

JOSWIG: Diese Veranstaltung im Sommersemester gehört zum Pflichtkanon. Es gibt drei Vorbereitungstreffen, in denen u.a. Rhetorik und Hintergrundwissen geschult werden. Einen Monat vor dem eigentlichen „Moot Court“ wird der Fall ausgeteilt. Danach haben die Studenten knapp vier Wochen Zeit zur Vorbereitung. Am Ende werden die Besten ausgewählt, die dann am Freitag, 6. Juli, gegeneinander antreten.

FRAGE: Wagen Sie eine Prognose – bekommt der Lokführer Recht?

JOSWIG: Seine Chancen sind gut. Es ist ja kein Geheimnis, dass die Lufthansa-Piloten obsiegt haben, weil eine Diskriminierung aufgrund des Alters nicht rechtmäßig war. Aber es gibt bei den ausgewählten Fällen immer die Möglichkeit, sie von beiden Seiten zu beleuchten, das macht sie so spannend. Dabei kommt es auf eine gut strukturierte und geschickt präsentierte Argumentation an.

FRAGE: Was ist für einen Juristen wichtiger: Fakten oder Rhetorik?

JOSWIG: Die Fakten sind wichtig, aber man muss sie als Anwalt richtig verpacken. Andererseits ist gut verpackter Unsinn auch nicht zielführend. Es kommt darauf an, die rechtlichen Argumente so zu präsentieren, dass sie Wirkung erzielen.

 @ Infos unter Dr. ivo Joswig (44) ist Richter am Amtsgericht Oldenburg und Lehrbeauftragter an der Hanse Law School. Beim Finale des „Moot Court“ am Freitag, 6. Juli, 12 Uhr im Saal 1 des OLG Oldenburg sind Zuschauer willkommen.

FRAGE: Beim „Moot Court“ sollen Studenten aus Oldenburg, Bremen und Groningen einen fiktiven Fall lösen. Worum geht es dabei?

JOSWIG: Um Altersdiskriminierung. Wie jedes Jahr haben wir einen fiktiven Fall gewählt, der ähnlich in der Realität vorgekommen ist. Anregung war ein Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof, über das die NWZ am 14. September 2011 berichtete. Darin ging es um die Frage, ob Piloten nur bis zum vollendeten 60. Lebensjahr fliegen dürfen. Das gleiche Problem tritt bei Lokführern auf. In Deutschland ist das zwar nicht der Fall, aber in Frankreich gibt es eine Altersgrenze von 55 Jahren für die Fahrer des Hochgeschwindigkeitszuges TGV. Die Studenten befassen sich also mit einem Lokführer aus einem fiktiven EU-Land, der wegen Diskriminierung klagt.

FRAGE: Wie bereiten sich die Studenten vor?

JOSWIG: Diese Veranstaltung im Sommersemester gehört zum Pflichtkanon. Es gibt drei Vorbereitungstreffen, in denen u.a. Rhetorik und Hintergrundwissen geschult werden. Einen Monat vor dem eigentlichen „Moot Court“ wird der Fall ausgeteilt. Danach haben die Studenten knapp vier Wochen Zeit zur Vorbereitung. Am Ende werden die Besten ausgewählt, die dann am Freitag, 6. Juli, gegeneinander antreten.

FRAGE: Wagen Sie eine Prognose – bekommt der Lokführer Recht?

JOSWIG: Seine Chancen sind gut. Es ist ja kein Geheimnis, dass die Lufthansa-Piloten obsiegt haben, weil eine Diskriminierung aufgrund des Alters nicht rechtmäßig war. Aber es gibt bei den ausgewählten Fällen immer die Möglichkeit, sie von beiden Seiten zu beleuchten, das macht sie spannend. Dabei kommt es auf eine gut strukturierte und geschickt präsentierte Argumentation an.

FRAGE: Was ist für einen Juristen wichtiger: Fakten oder Rhetorik?

JOSWIG: Die Fakten sind wichtig, aber man muss sie als Anwalt richtig verpacken. Andererseits ist gut verpackter Unsinn auch nicht zielführend. Es kommt darauf an, die rechtlichen Argumente so zu präsentieren, dass sie Wirkung erzielen. Das lernen die Studenten hier.

 @ Infos unter Dr. ivo Joswig (44) ist Richter am Amtsgericht Oldenburg und Lehrbeauftragter an der Hanse Law School. Beim Finale des „Moot Court“ am Freitag, 6. Juli, 12 Uhr im Saal 1 des OLG Oldenburg sind Zuschauer willkommen.

FRAGE: Beim „Moot Court“ sollen Studenten aus Oldenburg, Bremen und Groningen einen fiktiven Fall lösen. Worum geht es dabei?

JOSWIG: Um Altersdiskriminierung. Wie jedes Jahr haben wir einen fiktiven Fall gewählt, der ähnlich in der Realität vorgekommen ist. Anregung war ein Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof, über das die NWZ am 14. September 2011 berichtete. Darin ging es um die Frage, ob Piloten nur bis zum vollendeten 60. Lebensjahr fliegen dürfen. Das gleiche Problem tritt bei Lokführern auf. In Deutschland ist das zwar nicht der Fall, aber in Frankreich gibt es eine Altersgrenze von 55 Jahren für die Fahrer des Hochgeschwindigkeitszuges TGV. Die Studenten befassen sich also mit einem Lokführer aus einem fiktiven EU-Land, der wegen Diskriminierung klagt.

FRAGE: Wie bereiten sich die Studenten vor?

JOSWIG: Diese Veranstaltung im Sommersemester gehört zum Pflichtkanon. Es gibt drei Vorbereitungstreffen, in denen u.a. Rhetorik und Hintergrundwissen geschult werden. Einen Monat vor dem eigentlichen „Moot Court“ wird der Fall ausgeteilt. Danach haben die Studenten knapp vier Wochen Zeit zur Vorbereitung. Am Ende werden die Besten ausgewählt, die dann am Freitag, 6. Juli, gegeneinander antreten.

FRAGE: Wagen Sie eine Prognose – bekommt der Lokführer Recht?

JOSWIG: Seine Chancen sind gut. Es ist ja kein Geheimnis, dass die Lufthansa-Piloten obsiegt haben, weil eine Diskriminierung aufgrund des Alters nicht rechtmäßig war. Aber es gibt bei den ausgewählten Fällen immer die Möglichkeit, sie von beiden Seiten zu beleuchten, das macht sie spannend. Dabei kommt es auf eine gut strukturierte und geschickt präsentierte Argumentation an.

FRAGE: Was ist für einen Juristen wichtiger: Fakten oder Rhetorik?

JOSWIG: Die Fakten sind wichtig, aber man muss sie als Anwalt richtig verpacken. Andererseits ist gut verpackter Unsinn auch nicht zielführend. Es kommt darauf an, die rechtlichen Argumente so zu präsentieren, dass sie Wirkung erzielen. Das lernen die Studenten hier.

 @ Infos unter Dr. ivo Joswig (44) ist Richter am Amtsgericht Oldenburg und Lehrbeauftragter an der Hanse Law School. Beim Finale des „Moot Court“ am Freitag, 6. Juli, 12 Uhr im Saal 1 des OLG Oldenburg sind Zuschauer willkommen.

FRAGE: Beim „Moot Court“ sollen Studenten aus Oldenburg, Bremen und Groningen einen fiktiven Fall lösen. Worum geht es dabei?

JOSWIG: Um Altersdiskriminierung. Wie jedes Jahr haben wir einen fiktiven Fall gewählt, der ähnlich in der Realität vorgekommen ist. Anregung war ein Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof, über das die NWZ am 14. September 2011 berichtete. Darin ging es um die Frage, ob Piloten nur bis zum vollendeten 60. Lebensjahr fliegen dürfen. Das gleiche Problem tritt bei Lokführern auf. In Deutschland ist das zwar nicht der Fall, aber in Frankreich gibt es eine Altersgrenze von 55 Jahren für die Fahrer des Hochgeschwindigkeitszuges TGV. Die Studenten befassen sich also mit einem Lokführer aus einem fiktiven EU-Land, der wegen Diskriminierung klagt.

FRAGE: Wie bereiten sich die Studenten vor?

JOSWIG: Diese Veranstaltung im Sommersemester gehört zum Pflichtkanon. Es gibt drei Vorbereitungstreffen, in denen u.a. Rhetorik und Hintergrundwissen geschult werden. Einen Monat vor dem eigentlichen „Moot Court“ wird der Fall ausgeteilt. Danach haben die Studenten knapp vier Wochen Zeit zur Vorbereitung. Am Ende werden die Besten ausgewählt, die dann am Freitag, 6. Juli, gegeneinander antreten.

FRAGE: Wagen Sie eine Prognose – bekommt der Lokführer Recht?

JOSWIG: Seine Chancen sind gut. Es ist ja kein Geheimnis, dass die Lufthansa-Piloten obsiegt haben, weil eine Diskriminierung aufgrund des Alters nicht rechtmäßig war. Aber es gibt bei den ausgewählten Fällen immer die Möglichkeit, sie von beiden Seiten zu beleuchten, das macht sie spannend. Dabei kommt es auf eine gut strukturierte und geschickt präsentierte Argumentation an.

FRAGE: Was ist für einen Juristen wichtiger: Fakten oder Rhetorik?

JOSWIG: Die Fakten sind wichtig, aber man muss sie als Anwalt richtig verpacken. Andererseits ist gut verpackter Unsinn auch nicht zielführend. Es kommt darauf an, die rechtlichen Argumente so zu präsentieren, dass sie Wirkung erzielen. Das lernen die Studenten hier.

 @ Infos unter Dr. ivo Joswig (44) ist Richter am Amtsgericht Oldenburg und Lehrbeauftragter an der Hanse Law School. Beim Finale des „Moot Court“ am Freitag, 6. Juli, 12 Uhr im Saal 1 des OLG Oldenburg sind Zuschauer willkommen.

FRAGE: Beim „Moot Court“ sollen Studenten aus Oldenburg, Bremen und Groningen einen fiktiven Fall lösen. Worum geht es dabei?

JOSWIG: Um Altersdiskriminierung. Wie jedes Jahr haben wir einen fiktiven Fall gewählt, der ähnlich in der Realität vorgekommen ist. Anregung war ein Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof, über das die NWZ am 14. September 2011 berichtete. Darin ging es um die Frage, ob Piloten nur bis zum vollendeten 60. Lebensjahr fliegen dürfen. Das gleiche Problem tritt bei Lokführern auf. In Deutschland ist das zwar nicht der Fall, aber in Frankreich gibt es eine Altersgrenze von 55 Jahren für die Fahrer des Hochgeschwindigkeitszuges TGV. Die Studenten befassen sich also mit einem Lokführer aus einem fiktiven EU-Land, der wegen Diskriminierung klagt.

FRAGE: Wie bereiten sich die Studenten vor?

JOSWIG: Diese Veranstaltung im Sommersemester gehört zum Pflichtkanon. Es gibt drei Vorbereitungstreffen, in denen u.a. Rhetorik und Hintergrundwissen geschult werden. Einen Monat vor dem eigentlichen „Moot Court“ wird der Fall ausgeteilt. Danach haben die Studenten knapp vier Wochen Zeit zur Vorbereitung. Am Ende werden die Besten ausgewählt, die dann am Freitag, 6. Juli, gegeneinander antreten.

FRAGE: Wagen Sie eine Prognose – bekommt der Lokführer Recht?

JOSWIG: Seine Chancen sind gut. Es ist ja kein Geheimnis, dass die Lufthansa-Piloten obsiegt haben, weil eine Diskriminierung aufgrund des Alters nicht rechtmäßig war. Aber es gibt bei den ausgewählten Fällen immer die Möglichkeit, sie von beiden Seiten zu beleuchten, das macht sie spannend. Dabei kommt es auf eine gut strukturierte und geschickt präsentierte Argumentation an.

FRAGE: Was ist für einen Juristen wichtiger: Fakten oder Rhetorik?

JOSWIG: Die Fakten sind wichtig, aber man muss sie als Anwalt richtig verpacken. Andererseits ist gut verpackter Unsinn auch nicht zielführend. Es kommt darauf an, die rechtlichen Argumente so zu präsentieren, dass sie Wirkung erzielen. Das lernen die Studenten hier.

 @ Infos unter Dr. ivo Joswig (44) ist Richter am Amtsgericht Oldenburg und Lehrbeauftragter an der Hanse Law School. Beim Finale des „Moot Court“ am Freitag, 6. Juli, 12 Uhr im Saal 1 des OLG Oldenburg sind Zuschauer willkommen.

FRAGE: Beim „Moot Court“ sollen Studenten aus Oldenburg, Bremen und Groningen einen fiktiven Fall lösen. Worum geht es dabei?

JOSWIG: Um Altersdiskriminierung. Wie jedes Jahr haben wir einen fiktiven Fall gewählt, der ähnlich in der Realität vorgekommen ist. Anregung war ein Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof, über das die NWZ am 14. September 2011 berichtete. Darin ging es um die Frage, ob Piloten nur bis zum vollendeten 60. Lebensjahr fliegen dürfen. Das gleiche Problem tritt bei Lokführern auf. In Deutschland ist das zwar nicht der Fall, aber in Frankreich gibt es eine Altersgrenze von 55 Jahren für die Fahrer des Hochgeschwindigkeitszuges TGV. Die Studenten befassen sich also mit einem Lokführer aus einem fiktiven EU-Land, der wegen Diskriminierung klagt.

FRAGE: Wie bereiten sich die Studenten vor?

JOSWIG: Diese Veranstaltung im Sommersemester gehört zum Pflichtkanon. Es gibt drei Vorbereitungstreffen, in denen u.a. Rhetorik und Hintergrundwissen geschult werden. Einen Monat vor dem eigentlichen „Moot Court“ wird der Fall ausgeteilt. Danach haben die Studenten knapp vier Wochen Zeit zur Vorbereitung. Am Ende werden die Besten ausgewählt, die dann am Freitag, 6. Juli, gegeneinander antreten.

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JOSWIG: Seine Chancen sind gut. Es ist ja kein Geheimnis, dass die Lufthansa-Piloten obsiegt haben, weil eine Diskriminierung aufgrund des Alters nicht rechtmäßig war. Aber es gibt bei den ausgewählten Fällen immer die Möglichkeit, sie von beiden Seiten zu beleuchten, das macht sie spannend. Dabei kommt es auf eine gut strukturierte und geschickt präsentierte Argumentation an.

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