• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Sperrbezirk Im Landkreis Aurich: 10.000 Puten wegen Geflügelpest getötet

22.03.2020

Aurich In einem Geflügelbetrieb im Landkreis Aurich sind infolge eines Geflügelpest-Ausbruchs rund 10.000 Puten gekeult worden. Das Influenzavirus wurde zunächst vom betroffenen Betrieb bei Eigenkontrollen festgestellt und später vom Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit bestätigt, wie der Landkreis Aurich mitteilte. Es handele sich um die hochansteckende Form H5N8. Sie wird auch als Vogelgrippe bezeichnet. Für Menschen geht vom Virustyp H5N8 keine Gefahr aus, sagte eine Sprecherin des niedersächsischen Agrarministeriums in Hannover am Sonntag.

„Wir hoffen, dass der Fall durch die Eigenkontrolle in einem frühen Stadium erkannt wurde“, sagte die Sprecherin. Die betroffenen Elterntiere wurden noch am Samstag getötet. Das Veterinäramt des Landkreises hat den Angaben zufolge einen Sperrbezirk im Radius von drei Kilometern und ein Beobachtungsgebiet im Radius von zehn Kilometern um den Betrieb eingerichtet. In zwei weiteren Putenbetrieben in dem Bezirk wurden die Geflügelbestände dagegen negativ getestet.

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) rief am Sonntag Geflügelbetriebe und Privathalter dazu auf, die Maßnahmen zur Biosicherheit in ihren Beständen zu verstärken. Es solle verhindert werden, dass die Geflügelpest in ihre Betriebe eingeschleppt werde. Dazu gehöre vor allem, „einen möglichen Eintrag des Virus durch Kontakt zu Wildvögeln, aber auch über Fremdpersonen, zu vermeiden“, hieß es in einer Mitteilung.

Nach Angaben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft wurde die Geflügelpest am Freitag auch in Brandenburg bei zwei Mäusebussarden nachgewiesen. In Brandenburg war schon im Januar Vogelgrippe bei einer Blessgans nahe der polnischen Grenze nachgewiesen worden. Daraufhin mahnte die Geflügelwirtschaft Halter zur Vorsicht.

Eine letzte Geflügelpest-Epidemie hatte im November 2016 begonnen und war im Frühjahr 2017 abgeklungen. Sie war die schlimmste Tierseuchenwelle dieser Art in Deutschland seit Jahrzehnten. Über 900.000 Tiere mussten bundesweit gekeult werden, davon 800 000 in Niedersachsen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.