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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Beauftragte will Tierschutz stärken

03.05.2016

Hannover So ganz bricht Michaela Dämmrich (54) nicht ihre Brücken nach Schleswig-Holstein ab: die neue Tierschutzbeauftragte in Niedersachsen bleibt weiter Grünen-Abgeordnete im Kreistag Stormarn, 200 Kilometer vom neuen Dienstsitz in Hannover entfernt. Aber an der Leine will die studierte Veterinärmedizinerin trotzdem „ein Ausrufezeichen setzen“, wie Landwirtschaftsminister Christian Meyer am Montag bei der Vorstellung der gebürtigen Berlinerin betonte. „Ich will den Tieren eine Stimme geben“, versichert die bisherige Amtstierärztin aus Lübeck, die jetzt für „Wohl und Rechte der Tiere in Niedersachsen“ streiten will.

Dass der Tierschutz unter Rot/Grün im Argen liegt, weist Dämmrich zurück. Aber: Die Kennzeichnung von Milch und Fleisch unter Tierschutzgesichtspunkten, die Förderung vorbildlicher Tierhaltung, die Umsetzung des Hundegesetzes, der Verzicht auf Eingriffe bei Tieren und „die Beendigung des Elends verwilderter Katzen durch Prävention“ (sprich: Kastration) sind Herzensziele der neuen Tierschutzbeauftragten, die unabhängig arbeiten soll und wie eine Gymnasial-Direktorin bezahlt wird. Bisher lag diese Aufgabe beim Oldenburger Laves-Institut.

Die 54-Jährige verspricht, den „Dialog zu suchen mit Tierhaltern, Landtagsfraktionen, Verbrauchern und Handel“. Und noch eine Aufgabe schreibt ihr Minister Meyer in die Anstellungsurkunde: „Das Amt soll auch Beschwerdestelle für Bürger sein.“

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