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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Blitzgewitter im „Phaeno“

25.08.2007

WOLFSBURG Stündlich kracht und blitzt es im Wolfsburger „Phaeno“. Die größte Blitzmaschine Europas sorgt für das Spektakel. „Ein Gewitter ist eines der erschreckendsten und faszinierendsten Naturschauspiele zugleich“, sagte Phaeno-Direktor Wolfgang Guthardt am Freitag bei der Vorstellung des „EnBW EnergyTowers“.

Der rund vier Meter hohe Transformator produziert mit lautem Knistern vor den Augen der Besucher mehrere Meter lange helle Blitze. So will das Wolfsburger Wissenschaftsmuseum spielerisch Einblicke in Naturphänomene wie Wind oder Feuer geben. Insgesamt werden mehr als 250 Experimente gezeigt.

Mit der Blitzmaschine soll den Besuchern allerdings nicht nur das Naturschauspiel näher gebracht werden. Sie erinnert auch an den Erfinder Nikola Tesla. Der 1856 im heutigen Kroatien geborene Tesla hat mit seinen Ideen die Grundlagen für die Stromversorgung gelegt. 1884 war Tesla als Assistent von Thomas Alva Edison, dem Erfinder der Glühbirne, nach Amerika gegangen. Doch während Edison auf Gleichstrom setzte, beschäftigte sich Tesla mit Wechselstrom. Sein Traum war die drahtlose Energieübertragung. Dafür baute er einen Transformator, wie er ähnlich jetzt in Wolfsburg steht. Im Gegensatz zu Gleichstrom hat Wechselstrom beim Transport über längere Strecken keine nennenswerten Verluste. „Tesla haben wir zu verdanken, dass wir Strom aus Steckdosen bekommen“, sagt Sascha Skorupka von der Firma Artewis in Hannover, die den „EnBW EnergyTower“ gebaut hat. Trotz seiner bahnbrechenden Erfindungen sei Tesla jedoch 1943 verarmt gestorben.

Das künstliche Blitzgewitter wird noch bis Januar in Wolfsburg zu sehen sein. Vom 3. Oktober zeigt zudem eine Sonderausstellung mit 20 weiteren Exponaten eine Sonderausstellung zum Thema Energie.

Mehr Infos unter www.phaeno.de

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