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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Ausblick: OOWV auf der Suche nach Wasser

09.01.2020

Brake /Im Nordwesten Hitze und Trockenheit bleiben neben dem drohenden Fachkräftemangel das Zukunftsthema der Region. Auf einer Pressekonferenz in der Zen­trale des OOWV in Brake stellten Verbandsvorsteher Sven Ambrosy und Geschäftsführer Karsten Specht am Mittwoch die Sicherstellung der Wasserversorgung in den Mittelpunkt ihrer Arbeit.

Bedingt durch den Klimawandel und das anhaltende Wachstum der Metropolregion Nordwest sieht sich der Wasserversorger in den kommenden Jahren vor „extremen Herausforderungen“. Angesichts der vergangenen beiden Jahre und Klimamodellen, die für den Nordwesten in zwanzig bis dreißig Jahren Bedingungen wie im heutigen Lyon voraussagen, müssten alle umdenken, so Specht. Dies gelte für Industrie, Verbraucher, Landwirtschaft und nicht zuletzt auch die Wasserverbände selbst.

Ambrosy spricht sich in diesem Zusammenhang für den Bau weiterer Wasserwerke in der Region aus, um die Kapazitätsprobleme in den Griff zu bekommen. In den Rekordsommern der vergangenen Jahre waren die bestehenden Wasserwerke immer wieder an ihre Belastungsgrenze gekommen. Beim Ausfall auch nur eines der 15 Werke wäre es daher unweigerlich zu Wasserengpässen im gesamten Netz gekommen.

Doch die Suche nach neuen Wasserressourcen ist nur ein Lösungsansatz. Specht kündigt den „systematischen Ausbau aller bestehenden Wasserwerke“ an und spricht sich darüber hinaus für den stärkeren Einsatz von aufbereitetem Wasser in der Indus­trie aus.

Weil aber all diese Maßnahmen voraussichtlich nicht den wachsenden Wasserbedarf werden decken können, spricht sich Specht für eine Erhöhung der Förderrechte aus, die dem OOWV bisher die Entnahme von maximal 100 Millionen Kubikmetern Grundwasser pro Jahr erlauben. Eine nicht unumstrittene Forderung. Mit steigender Fördermenge droht der Grundwasserspiegel dauerhaft abzusinken.

Und noch ein Thema beschäftigt den OOWV zunehmend: der Fachkräftemangel. Da in den kommenden Jahren die ersten geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen, müssen jährlich 20 bis 30 Stellen neu besetzt werden.

Jörg Jung Redakteur / Regionalredaktion
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