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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Bremen: Transporter mit radioaktivem Stoff aus Verkehr gezogen

13.07.2011

BREMEN Einen Transporter mit radioaktivem Stoff haben am Dienstag Spezialkräfte der Polizei Bremen aus dem Verkehr gezogen. Die Fracht war nicht vorschriftsmäßig gelagert worden, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Wegen dieses und weiterer Verstöße wurde das Fahrzeug stillgelegt.

Das Fahrzeug sei zwar als Gefahrgut-Transporter mit orangefarbenen Warntafeln gekennzeichnet und der radioaktive Stoff in einer unfallsicheren Verpackung eingeschlossen gewesen. Der 50 Jahre alte Fahrer aus Celle habe jedoch die für den Transport erforderliche Genehmigung und die schriftlichen Weisungen nicht dabei gehabt. Beide werden im Falle eines Unfall benötigt. Ein weiteres Beförderungspapier sei fehlerhaft gewesen. Hier vermissten die Beamten der Gefahrgutüberwachung wichtige Angaben, hieß es in der Mitteilung.

Weitere Mängel: An dem Versandstück - dem sogenannten "Gammamaten", in dem sich der radioaktive Stoff befindet - fehlten Gefahrenzettel, die mit dem Radioaktiv-Symbol auf die eigentliche Gefahr hinweisen sollen. Diese Hinweise sind im Falle eines Unfalls auch für Einsatzkräfte wichtig, die das Versandstück möglicherweise bergen müssten.

Das Versandstück selbst wurde in einem Metallschrank transportiert - war jedoch ungenügend gesichert und konnte sich deswegen frei hin und her bewegen. Des Weiteren war die Fahrzeugkennzeichnung nicht korrekt angebracht. Der Fahrer hatte zudem Lenk- und Ruhezeiten nicht eingehalten.

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Die Beamten begleiteten den Transporter bis zum Bremer Firmenstandort. Dort wurde das Fahrzeug stillgelegt. Den Fahrer sowie weitere Beteiligte erwarten nach Angaben der Polizei hohe Geldbußen - möglich sind bis zu vierstellige Summen.

Der radioaktive Stoff wird für Messungen und Röntgenaufnahmen in der Industrie verwendet - etwa zur Prüfung von Schweißnähten.

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