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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Tuberkulose-Toter In Cloppenburg: Hilfsfonds für Arbeitsmigranten angeregt

01.02.2019

Cloppenburg /Lohne Der Tod eines rumänischen Werkvertragsarbeiters durch eine Tuberkulose-Erkrankung hat die Ehefrau des Mannes in große finanzielle Not gestürzt. „Sie ist mit ihren Kindern vorerst bei den Eltern eingezogen und hat derzeit kaum Geld zum Leben“, hat die Lohner Integrationslotsin Lidia Uptmoor erfahren, die mit der Witwe telefonisch Kontakt aufgenommen hatte. Die Not der in Rumänien lebenden Familie (Ehefrau und zwei Kinder) hat den Flüchtlingshelfer Ludger Themann und den Juristen Josef Kleier, der beim Caritas-Sozialwerk in Lohne Arbeitsmigranten berät, auf die Idee eines Hilfsfonds für Arbeitsmigranten gebracht.

„Wir hoffen Spenden aus der Bevölkerung zu generieren“, sagt Ludger Themann. Mit dem Geld soll die Witwe unterstützt werden. Und der Jurist Kleier ergänzt: „Wir wollen den Hilfsfonds langfristig aufrechterhalten, um gegebenenfalls für weitere solche Fälle gewappnet zu sein. Außerdem könnten die Spendengelder als Prozesskostenhilfe für Arbeitsmigranten dienen. Das Caritas-Sozialwerk berät die Migranten zwar unentgeltlich, sie bereitet eventuelle Arbeitsgerichtsprozesse nur vor. Sind Verfahren vor Gericht unumgänglich, stellt die Caritas den Kontakt zu Fachanwälten her.

„Wir haben bereits im ersten Jahr unserer Beratungstätigkeit festgestellt, dass es einen großen Unterstützungsbedarf bei den Arbeitsmi­grantinnen und -migranten im Oldenburger Münsterland gibt – sowohl im arbeitsrechtlichen als auch im sprachlichen Bereich“, bestätigt auch Kleier. „Die Unkenntnis der für die Wirtschaft unverzichtbaren Arbeitnehmer wird, so unsere Beobachtung, häufig schamlos ausgenutzt.“

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Die Organisation des Hilfsfonds übernimmt das Caritas-Sozialwerk (Telefon   04471/70450), es hat ein Konto eingerichtet.


Mehr Informationen unter   www.caritas-sozialwerk.de 
Hans Begerow Leitung / Politik/Region
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0441 9988 2018
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