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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft Weser-Ems

Damit Häuser bei Starkregen nicht absaufen

14.07.2015

Im Nordwesten Mit dem regionalen Projekt „Interkommunale Koordinierungsstelle Klimaanpassung“ will die Metropolregion Oldenburg-Bremen in Zusammenarbeit mit Kommunen Strategien und Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels entwickeln. „Ziel des Projektes ist es, Landkreise, Städte und Gemeinden in Fragen der Klimaanpassung zu beraten sowie einen Austausch unter den Kommunen zu fördern. So leistet die Koordinierungsstelle interessierten Kommunen Unterstützung bei der Umsetzung von Klimaanpassungsstrategien und -maßnahmen“, sagte Ammerland-Landrat Jörg Bensberg, Vorsitzender der Metropolregion, am Montag in Delmenhorst.

Neben dem Anstieg des Meeresspiegels sind vor allem die wachsende Zahl von Starkregenfällen eine Herausforderung für die Region. Dazu Bernd Lütjen, Landrat des Landkreises Osterholz: „2014 stand der Ortskern in Hambergen in unserem Landkreis dreimal regelrecht unter Wasser. Bereits 2013 gab es einen besonders heftigen Starkregen. Es waren über 200 Helfer im Einsatz, um die Wassermassen aus Kellern und Erdgeschossen zu pumpen.“

Das Projekt der Koordinierungsstelle „Klimaanpassung“ hat eine Laufzeit von drei Jahren. Gemeinsam mit dem Landkreis Osterholz, seinen Gemeinden Hambergen, Lilienthal und Ritterhude (Modellkommunen) sowie dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) erarbeitet die Koordinierungsstelle der Metropolregion in einer Workshop-Reihe zwei Praxisleitfäden mit starkem Lokalbezug und greifbaren Beispielen aus dem Landkreis. Einer der Leitfäden – er soll im Sommer 2016 erstellt sein– wird sich an Verwaltungen richten und zeigen, wie Kommunen das Überflutungsrisiko bestimmen können.

„Der zweite Leitfaden wird Bürgerinnen und Bürger dabei unterstützen, Privathäuser vor Überschwemmungen zu schützen und Regenwasser dezentral auf Grundstücken zu bewirtschaften“, so Jörg Bensberg. Im Mittelpunkt des Projektes steht der fachliche Austausch zwischen den Beteiligten, aber auch mit eingeladenen Experten. Darüber hinaus führt die Projektgruppe Exkursionen durch, um sich über bereits umgesetzte Vorsorgemaßnahmen fundiert zu informieren.

Norbert Wahn Redakteur / Politikredaktion
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